2018 - Januar, Südatlantik  & St. Helena




Passage von Walvis-Bay in Namibia nach St. Helena

Die Strecke von Walvis-Bay nach St. Helena beträgt ungefähr 1'230 Seemeilen. Die ersten drei Tage war der SO-Wind hervorragend, zwischen 15 und 20 Knoten, Nachher schwächte sich der Wind leider sehr stark ab und wir schaukelten uns bei 8 bis 12 Knoten in Richtung St. Helena. Paul und Liliane von der SY "Luna Blu" montierten die Passatbesegelung und sie fuhren uns langsam aber sicher davon. Am nächsten morgen hatten wir den Funk- und AIS-Kontakt zu ihnen verloren.

Wir konnten die Passatbesegelung nicht hochziehen, weil wir die Genua zu hoch angeschlagen haben und das untere Befestigungsseil für das Einführen des 2. Segels im Weg stand. Am nächsten Morgen haben wir das Problem gelöst und setzten diese spezielle "AMEL-Besegelung" einen Tag später als die "Luna Blu". Mit diesen Segeln sind wir etwa einen Knoten oder 15% schneller. Auf diese grossen Distanzen ist das natürlich ein enormer Zeitgewinn.

Auf dem Weg nach St Helena
Auf dem Weg nach St Helena
Seit Jahren haben wir wieder die Passatsegelung aufgezogen. Wir kommen damit gut voran, obwohl der Wind mit angezeigten 7-10 Knoten sehr schwach ist,
Auf dem Weg nach St Helena
Auf dem Weg nach St Helena
Das Problem bei schwachem Wind ist, dass die schwere Genua beim Schauckeln des Schiffes in sich zusammenfällt, um sich nachher mit dem wenigen Wind wieder hart in den Seilen zu strecken.
Auf dem Weg nach St Helena
Auf dem Weg nach St Helena
Nach acht Tagen Reise und 1‘225 nautischen Meilen sehen wir den als „St. Helena“ benannten Felsen wolkenverhangen vor uns.




Kleines Logbuch der Überfahrt von der Walvis-Bay nach St. Helena, Distanz 1'224 SM

DATE POSITION / TAGESDISTANZ / DISTANZ TO GO BESCHREIBUNG
Mercredi 17.01.2018, 6:00 UTC 22 57.06S / 014 28.69E, 1'224 nm to go 8:00 départ de Walvis Bay digne de la Volvo Race (rapide) en compagnie de Lili & Paul du voilier Luna Blu
Après le passage de la ligne de brume du courant Benguela, belle navigation avec vent de travers
rien à signaler!
Jeudi 18.01.2018, 6:00 UTC 21 56S / 011 38E, 173 nm parcourus, 1'051 nm to go Lever du soleil 4:39 UTC, Luna Blu 2 nm devant nous tjrs contact VHF
Vent S (90-110 degrés), 13-15 kn quasiment toute la journée, les nuits deviennent déjà moins froides.
Poissons volants sur le pont.
Vendredi 19.01.2018, 6:00 UTC 20 54S / 05 46E, 185 nm parcourus, 866 nm to go Luna Blu 6 nm devant nous tjrs contact VHF
Installation du tangon à tribord dans la nuit
Vent SSE (120-140 degrés), 12-18 kn
Samedi 20.01.2018, 6:00 UTC 20 01S / 05 53E, 163 nm parcourus, 703 nm to go Luna Blu 5 nm devant nous tjrs contact VHF
2h du matin, rentré grand voile car presque en vent arrière.
1h moteur dans la nuit pour charger batteries et combler roulis
Vent SE (140-160 degrés), 8-12 kn
Dans la matinée ramollissement du vent; essaie de ballonner, peu concluant! Génois et grand voile en ciseaux pendant 6h.
21:00, sommes à la moitié du chemin entre la Namibie et Ste Hélène ... çà s'arrose!
Dimanche 21.01.2018, 6:00 UTC 19 13S / 03 26E, 141 nm parcourus, 562 nm to go Lever du soleil 5:14 UTC, Luna Blu tjrs dans un rayon de 8 nm, contact VHF
vent mollissant, mais c'était prévu. Génois tangonné. On avance souvent  au ralenti 4kn de moyenne ....
2h moteur dans la nuit pour charger batteries
Vent SE (140-160 degrés), 5-10 kn
Retrouvé le Christstolle de Annette caché au fond du placard!
Lundi 22.01.2018, 6:00 UTC 18 32S / 01 21E, 125 nm parcourus, 437 nm to go Navigation "au vent", difficile de tenir le cap en vent arrière, voiles en ciseaux, vitesse 5 kn de moyenne
Perdu Luna Blu sur AIS et plus de contact VHF
1.5h générateur, 200 Litres eau
Vent SE (140-160 degrés), 5-10 kn
Beau ciel étoilé en début de nuit.
Mardi 23.01.2018, 6:00 UTC 17 48S / 00 40W, 124 nm parcourus, 313 nm to go Mise en place du ballonner en "papillon" avec le génois (sur le même tube enrouleur), Nathape avance sur des rails (tant que les vagues sont contrôlées!)
Toujours pas retrouvé Luna Blu.
Vent SE (140-160 degrés), 5-10 kn, forci dans l'après-midi à 12-15kn
Beau ciel étoilé en début de nuit. Passé le Méridien de Greenwich (0) !!!!
Mercredi 24.01.2018, 6:00 UTC 16 48S / 03 01W, 146 nm parcourus, 167 nm to go Vent SE (140-160 degrés), 8-12 kn
Iridium n'a toujours pas été activé .... merci Nauticom :-((
Jeudi 25.01.2018, 7:00 UTC 15.55S / 05.43W, 167 nm parcourus


Kleine Statistik: 1'224 SM von Walvis-Bay nach St. Helena in 8 Tagen oder 192 Stunden ergibt einen Durchschnitt von 153 SM/Tag oder 6.375 SM/Std.








St. Helena im Südatlantik

Wir geniessen die Fahrten der langen Strecken mit unserer "NatHape". Die ersten 3 Tage sind etwas schwierig, bis der ideale Rhythmus gefunden wurde. Ab dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Reise eine Woche, einen Monat oder gar länger dauert. Bei langen Fahrten ist man mehr oder weniger aus dem „Weltgeschehen“ ausgeklinkt und die Reise in dieser Abgeschiedenheit könnte „ewig“ dauern. Es eine "anderen Welt" hier draussen.

Als nach 8 Tagen der Felsen mitten im Südatlantik, genannt St. Helena, in unserem Blickfeld erschien, haben wir uns gefragt, ob wir ohne Anzuhalten bis in die Karibik weiter fahren sollten, um die Fahrt nicht durch „überflüssige Alltäglich­keiten“ (Behördengänge, Geld wechseln, Mails lesen, Neuigkeiten überfliegen und das Organisieren des Aufenthaltes, und, und ...) stören zu lassen.

Wir haben natürlich trotzdem angehalten :-)) und den Aufenthalt auf der Insel sehr genossen. Jedes noch so kleine „Stück Erde“ bietet seine Überraschungen. Die Einwohner in St. Helena haben viel Zeit, jedermann wünscht uns einen schönen Tag und die Landschaft ist sehr bizarr, von aussen blanker Felsen und von innen grün wie in Irland.





St. Helena ist wohl die kleinste Region mit eigenem Geld. Man kann hier ausschliesslich mit „St. Helena £“ bezahlen und muss daher US$, oder Rand (hier kann man seine überschüssigen Rand von Südafrika los werden) in die lokale Währung wechseln. Es ist schon kurios, 4‘500 Einwohner drucken sich ihr eigenes Geld. So wird es übrigens auch in Gibraltar gehandhabt, aber dort leben immerhin 30‘000 Personen …

Die 5-Pence Münze mit der Schildkröte Jonathan (seine Bild weiter unten).



Unsere Reise seit ende Mai 2017 - Von Asien nach Südafrika und dann nach Südamerika
Unsere Reise seit ende Mai 2017 - Von Asien nach Südafrika und dann nach Südamerika
St.Helena liegt 9'431 SM oder 17'466 km von Koh Lippe in Thailand entfernt. Nach Jacarés in Brasilien sind es nochmals 1'800 SM und von dort nach Grenada in der Karibik weitere 2'200 SM.


Die Insel St. Helena liegt distanzmässig etwa 2/5 auf dem direkten Weg zwischen Walvis-Bay in Namibia und Jacaré in Brasilien. Es ist darum eine ideale Anlaufstelle, zumal die Insel wegen der Verbannung von Napoleon hierher eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Bei unserer Ankunft um 7h morgens wurden wir von James (wie kann man in James Town auch einen anderen Namen haben?) auf seinem Dinghi empfangen und an die Boje mit der Nr. 20 geführt. Er hat uns geholfen, die "NatHape" dort zu befestigen. Die Bucht ist gegen Westen komplett offen und ist daher etwas unruhig. Das macht eigentlich nichts, weil wir ja nicht Monate hier bleiben wollen, sondern spätestens am Dienstag den 30. Januar die 1'800 SM nach Jacaré in Brasielien unter unseren Kiel nehmen wollen.

In St. Helena angekommen
In St. Helena angekommen
Vielleicht zehn Schiffe sind zurzeit in St. Helena an einer Boje befestigt. Im Hintergrund sieht man die Hauptstadt James Town mit rund 850 Einwohnern. Auf der Insel selber leben etwa 4'000 Personen. Im Vordergrund die „Luna Blu“ mit Paul und Liliane, sie sind etwa 4 Stunden vor uns angekommen.
James Town in St. Helena
James Town in St. Helena
Das Einklarieren war sehr einfach und schnell. Zwei Beamte des Zolls und Port control kamen auf das Schiff, wir füllten die Formulare aus und das war es dann. Danach sind wir mit dem kleinen "Ferry-Boot" und den zwei Beamten ans Land gefahren und haben die Immigration besucht. Da gab es einen Stempel in den Pass und wir bezahlten dafür je 17£. Das ist der Preis für 3 bis 180 Tage Aufenthalt auf "Napoleons"-Insel.
In James Town, St. Helena
In James Town, St. Helena
Von links nach rechts: James von Yacht Services, Paul und Liliane von der "Luna Blu", die beiden Beamten des Zolls und Nathalie. James haben wir bereits in Richards Bay getroffen.
Das Gate zum Hafen in James Town
Das Gate zum Hafen in James Town
... ist natürlich schwer bewacht. In der Stadt leben ungefähr 850 Personen und es fühlt sich wie "Klein-Gibraltar" an. Die alten englischen Gebäude und die dazu gehörenden Kanonen sind überall präsent..
Wurde die längste Treppe der Welt auf St. Helena gebaut?
Wurde die längste Treppe der Welt auf St. Helena gebaut?
Im Hintergrund sieht man den Anfang der "Jacob's Ladder", der längsten Treppe der Welt mit 699 Stufen.
Gefängnis und Immigration in James Town, St. Helena
Gefängnis und Immigration in James Town, St. Helena
Auch in einer Kleinstadt mit wenigen Leuten gibt es offensichtlich böse Buben und vielleicht auch Mädchen. Hat man das Gefängnis gefunden, dann steht man unmittelbar vor dem Gebäude der Immigration. Diese verlangt neben dem Pass auch einen Nachweis für eine Krankenkasse mit Rücktransport. Kann man diesen Nachweis nicht erbringen, muss eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden.
Die Main-Street von James Town, St. Helena
Die Main-Street von James Town, St. Helena
Wie auch in Gibraltar heisst die zentrale Strasse "Main-Street". Hier befindet sich die einzige Bank und wir müssen US$ in "St. Helena-£" wechseln, um unsere Ausgaben zu bezahlen.
James Town, die kleine Hauptstadt von St. Helena
James Town, die kleine Hauptstadt von St. Helena
Jeden Morgen zeigt sich das Wetter mit starker Bewölkung und etwas Nieselregen. Am Mittag hellt es auf und dann scheint bis am Abend die Sonne. Die Stadt mit ihren 450 Einwohnern liegt lang gezogen in dem Tal umgeben von steilen Felswänden.
Les Briars, das erste "Gefängnis" von Napoleon in seiner Verbannung
Les Briars, das erste "Gefängnis" von Napoleon in seiner Verbannung
à lire sur sune stelle: "L'empereur Napoléon occupa ce pavillon d'octobre à décembre 1815. Il y fut l'hôte de William Balcombe dont la descendante dame Mabel Brookes en fis don à la France en 1959"
Die "Gefängniszelle" von Napoléon
Die "Gefängniszelle" von Napoléon
Dieses Zimmer diente Napoleon als Gefängniszelle. Das Mobiliar ist nicht mehr original. Zur Zeit des Aufenthaltes war der Raum mit einem Tisch und einem Bett möbliert. Napoleon war relativ frei und durfte sich auch im Garten aufhalten
Dir Französische Bootschaft in St. Helena
Dir Französische Bootschaft in St. Helena
Im überdimensionierten und quadratischen Gebäude mit dem Innenhof residiert die französische Botschaft in St. Helena. Die Insel hat lediglich 4‘500 Einwohner und wie viele davon Franzosen sind, wissen wir nicht. Oben links ist das erste Domizil Napoleons während seiner Verbannung zu sehen.
Der Fahrer unserer Tour rund um St. Helena
Der Fahrer unserer Tour rund um St. Helena
Robert, 82 Jahre alt, erklärt uns die ganze Insel. Aber nicht nur das, er zeigt uns stolz sein Radio, welches den Sender von St. Helena und auch BBC empfangen kann.
Napoleon's Haus in Longwood, St. Helena
Napoleon's Haus in Longwood, St. Helena
Nach dem dreimonatigen Aufenthalt Napoleon’s in „Les Briars", wurde er nach Longwood verlegt. Dort blieb er bis zu seinem Tode am 5. Mai 1821. Er starb in seinem 51. Lebensjahr.
Napoleons erstes Grab auf St.Helena
Napoleons erstes Grab auf St.Helena
Napoleon starb mit 51 Jahren auf St. Helena und wurde hier beigesetzt. Später wurde sein Leichnam exhumiert und im Mausoleum Les Invalides in Paris beigesetzt. D.h. die auf dem Bild zu sehende Grabstätte ist leer.
Der neue Flughafen von St.Helena
Der neue Flughafen von St.Helena
Im Hintergrund kann man den neuen Flughafen von St. Helena sehen. Er wurde für grosse Flugzeuge gebaut und kostet den englischen Steuerzahler 330 Millionen £. Als er fertig erstellt war, merkte man etwas zu spät, dass die grossen Maschinen wegen den Windverhältnissen dort nicht landen können. Heute fliegt einmal in der Woche ein kleineres Flugzeug mit 80 Passagieren von Kapstadt in Südafrika nach St. Helena. Das geplante 5***** Hotel wurde mit dem dazugehörenden Golfplatz nicht mehr gebaut.
Der Vulkan auf St. Helena
Der Vulkan auf St. Helena
Offensichtlich ist St. Helena durch einen Vulkan erstanden. Auf dem Bild ist der Krater mit den kleinen Spitzen, benannt als Lot und Lots Frau, zu sehen.
Broad Bottom und der Leinen(?) in St. Helena
Broad Bottom und der Leinen(?) in St. Helena
In St. Helena gab es 7 Fabriken, welche Leinen(?) (auf Englisch: Flax) zu kleinen und grossen Seilen verarbeiteten. Diese wurden vor allem dazu gebraucht, um in England die Pakete für den Postversand zu verzurren. Es arbeiteten ungefähr 700 Personen für diese Fabriken, welche mit dem Aufkommen von Nylon vollkommen überflüssig wurden. Die Verarbeitung des Leinen wurde ersatzlos eingestellt und die Fabriken geschlossen.
Aussicht auf den Lot, ohne dessen Frau ...
Aussicht auf den Lot, ohne dessen Frau ...
Es sind nur nackte Felsen zu sehen, wenn man mit einem Schiff St. Helena erreicht. Im Innern der ist es grün wie in Irland. Es gibt über 1‘500 Rinder und die Leute betreiben kleine Schrebergärten. Im Vordergrund, hinter dem Busch sieht man die Pflanze, bei welcher wir vermuten, dass es sich um „Leinen“ handelt.
Sandy Bay Beach, im Westen von St. Helena
Sandy Bay Beach, im Westen von St. Helena
Die kleine Bucht heisst "Sandy Bay Beach" und ist im felsigen Küstengebiet wohl die einzige Stelle auf der Insel, wo es Sand gibt. Es ist auch nicht mehr so kalt hier wie in Kapstadt oder Namibia. Die Wassertemperatur beträgt ungefähr 21°, d.h. man könnte es wagen, ins Wasser zu gehen.
Plantation House, der Sitz des englischen Governor
Plantation House, der Sitz des englischen Governor
Wichtiger als das Haus ist die Schildkröte im Vordergrund. Sie ist mit ihren 185 oder mehr Jahren eine der ältesten Schildkröte der Welt. Ihr Name ist Jonathan. Sie ist somit 1833 oder früher geboren und hätte sicher viel zu erzählen. Geprägt wurde diese Schildkröte auf die 5 Pence Münze von St. Helena.
Die längste Treppe der Welt, die "Jacobs Ladder"
Die längste Treppe der Welt, die "Jacobs Ladder"
... ist mit ihren 699 Stufen schon sehr steil und man sollte beim runtergehen schon darauf achten, nicht zu stolpern. Ursprünglich war da keine Treppe, sondern man hat auf dem Fundament der Treppe Material auf den Berg heraufgezogen. Wir Schweizer hätten da natürlich eine kleine Seilbahn gebaut ;-))
Der Dorfplatz und die Main-Street von James Town in St. Helena
Der Dorfplatz und die Main-Street von James Town in St. Helena
Wir haben keine Drohne, dieses Foto wurde von der Jacob's ladder aus aufgenommen. Man kann aufgrund des Bildes erahnen, wie steil die Treppe in Wirklichkeit ist.





Napoleon le Grand
Napoleon le Grand
Napoleon Bonaparte in seiner vollen Pracht und Macht ...



Eine kleine Geschichte, inspiriert vom  prunkvollen Bild mit "Napoleon le Grand" ...

Als Napoleon am frühen Morgen im Juni 1815 nach Waterloo in den Krieg reiten wollte, stoppte ihn seine Frau Josephine mit den Worten „Napo, du kannst nicht ohne Frühstück in den Krieg ziehen, komm sofort zurück“. Er kehrte mit seinem schwarzes Pferd um, stieg aus dem Sattel und ging widerwillig zurück ins Haus. „Zieh Deine Stiefel aus, bring mir keinen Dreck im Haus“ tönte es aus der Küche. Er setzte sich und as schweigend das von seiner Frau hingestellte Bio-Müesli ...

Nun, der Rede kurzer Sinn, Napoleon kam zwar mit vollem Bauch, aber leider zu spät nach Waterloo und verlor aus diesem Grund offensichtlich die für Frankreich wichtige Schlacht. Das Resultat ist bekannt, er wurde in die verlängerte Ferien nach Elba geschickt. Dort hat es ihm nicht gefallen und nach einem kurzen Aufenthalt in Frankreich erhielt er einen längeren Zwangsurlaub, bis zu seinem Lebensende, auf der weit entfernten Insel St. Helena, im südlichen Atlantik gelegen, spendiert. Wäre er rechtzeitig in Waterloo angekommen, hätte er vielleicht den Krieg heldenhaft gewonnen und wir hätten die von Schulz (SPD in D) anvisierten „Vereinigte Staaten von Europa“ schon seit mehr als zweihundert Jahren.

Fazit: Auch diese Geschichte lehrt uns, dass die "ewige Weiblichkeit“  im Hintergrund das Weltgeschehen bestimmt und nicht der kaiserliche "Pomp". Und das ist offensichtlich auch gut so ;-))





Abschliessendes zu St. Helena:

Alle Segler unterbrechen Ihre Fahrt von Südafrika nach Brasilien oder zu den Azoren in St. Helena, da die Insel ohne Umweg direkt in der Fahrtrichtung zu den Zielen liegt. Nur, der Aufenthalt ist nicht ganz billig, Behörden und Boje kosten zusammen etwa 100 £. Diese kann man dadurch reduzieren, dass man den Aufenthalt auf 72 Stunden oder drei Tage reduziert. Das spart 40 £ Kosten für die Immigration. Ferry-Service (2£ pro Fahrt/Person) und das europäische Preisniveau auf der Insel sind auch nicht unbedingt entlastend für das Budget.

Vier Tage sind wir geblieben, aber 3 Tage genügen vollauf. Eine tägige Tour buchten wir mit dem 82-jährigen Robert, welche sehr empfehlenswert ist. Robert erklärt alles, nach der Tour kennt man die Insel St. Helena so gut, als hätte man schon Jahre hier gelebt. Ein wirkliches High-Light ist die „Jacobs Ladder“, die längste Treppe der Welt. Wir haben uns von Robert am Ende der Tour oben bei der Treppe absetzen lassen und sind zu Fuss, via der Treppe, nach James Town hinunter "abgestiegen". Dieser einmalige Abstieg sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. PS: Den Kontakt zu Robert kann man über das Tourist-Office herstellen. Über dieses stolpert man automatisch bei einem Spaziergang durch die Main-Street von James Town.








Passage von St. Helena nach Jacaré in Brasilien

Wir verlassen heute, am 29. Januar 2018 St. Helena, um nach Jacaré in Brasilien zu segeln. Die Distanz beträgt ungefähr 1'800 SM. Jacaré liegt genau dort, wo Brasilien am weitesten in den Südatlantik hinaus ragt. Dort teilt sich der Passatwind nach Nordwesten in Richtung Karibik und nach Südwesten, in Richtung Rio de Janeiro. Diese Winde waren auch der Grund, warum wir uns für Jacaré und nicht für eine weiter im Süden liegende Destination entschieden haben. Erreicht man Jacaré vom südlichen Brasilien, muss man mit fast 100%-iger Wahrscheinlichkeit mit Gegenwind an der Küste bis nach Jacare rechnen.


Wir verlassen St. Helena am Montag, den 29. Januar 2018
Wir verlassen St. Helena am Montag, den 29. Januar 2018
Der Südost-Passat wird komplett von St. Helena abgedeckt und wir fahren unter Motor etwa 10 SM aus dem Windschatten der Insel. Dort erreichen wir den etwas schwachen Passatwind, welcher etwa mit 8-10 Kn (angezeigter Wind) weht.
Passatwinde des Südatlantiks
Passatwinde des Südatlantiks
Etwa auf der Höhe von Jacare trennt sich durch die Landmassen der Passatwind in SO und NO. Würde man z.B Rio anlaufen, mösste man nacher die Küste von Brasilien bei Gegenwind hoch segeln.



31. Januar 2018

Heute am 31. Januar 2018 haben wir vier  Ereignisse, welche mit dem Mond in Verbindung stehen:

1) Vollmond
2) Luna Blu oder blauer Mond, d.h. es ist der zweite Vollmond im selben Monat
3) Blut Mond, d.h. der Mond steht der Erde am nächsten
4) Es gibt zudem eine Mondfinsternis, d.h. der Schatten der Erde bedeckt den Mond vollständig

Vor genau 150 Jahren war es das letzte mal, als diese Konstellation am Himmel in Erscheinung trat. Wir sind heute am 31. etwa 400 SM nordwestlich der Insel St. Helena, d.h. mitten im südlichen Atlantik und haben den besten Standort, um dieses nächtliche Spektakel zu beobachten.

1. Februar 2018: Leider wurde wegen bedecktem Himmel nichts mit der Mond-Show.






Probleme machen "erfinderisch" ...

Der Südatlantik würde man besser in den „Stillen Ozean“ umtaufen. Der Wind ist mehrheitlich schwach und von hinten, was ihn nochmals schwächer erscheinen lässt. Es gibt Segler, die lieben wenig Wind, andere haben gerne ein bisschen mehr. Wir gehören zur zweiten Sorte, da man ja immer die Segel reffen kann. Zuwenig Wind bei Wellen und das von hinten ist nicht unsere Sache. Wir haben die Passatbesegelung gesetzt, d.h. eine Genua und ein gleichgrosses Leichtwindsegel sind an den beiden Passatstangen ausgebaumt. Das ist eine tolle und optimale Segelstellung. Das Problem ist nur der leicht zu schwache Wind, welcher die relativ schwere Genua bei einer, durch eine Welle verursachte kleinere Schräglage, in sich zusammensacken lässt, um sich dann mit einem sehr unangenehmen Rück in den Seilen wieder „strecken“. Das strapaziert uns und vor allem auch das Material. Ein Tag hat 1‘440 Minuten und wenn das zehn Tage lang einmal pro Minute passiert, dann werden die Segel und das Rigg wirklich arg strapaziert. Nach etwas „Gebastel“ haben wir einen Gummizug konstruiert, welcher das Problem des Einrückens der Segel beinahe komplett eliminiert.

Problem"Genua" gelöst :-))
Problem"Genua" gelöst :-))
Rechts im Bild sind zwei Winschen zu sehen. Die grosse Winsch bedient das normale Seil für die Genua. In diesem Seil ist mittels eines Stopperknotens ein zweites Seil mit einem etwa 1.30 langen, 5-fachen, Gummizug befestigt. Diese führen wir über eine Umlenker-Rolle auf die kleine Winsch und ziehen es so stark an, dass das eigentliche Seil zu Genua etwa einen Meter freien Spielraum hat. Spannt oder entspannt sich dieses, wird dies durch fas 2. Seil mit dem Gummipuffer aufgefangen, d.h. das Seil zur Genau ist immer gespannt und ein Einrucken würde sich nur dann ergeben, wenn das normale Seil zur Genua die Kraft übernehmen müsste.
Problem "Ballooner" gelöst :-((
Problem "Ballooner" gelöst :-((
Grundsätzlich steht ein Leichtwindsegel bei wenig Wind viel besser, weil es wegen dem geringeren Eigengewicht nicht so schnell wie ein normales Segel zusammenklappt, wenn das Boot etwas schaukelt. Aber – wie man auf dem Bild sieht – passiert es trotzdem. Der Wind erfasst das zusammengeklappte Segel und streckt es mit einem gewaltigen Ruck. Dann braucht es bei einem leichten Segel nur ganz wenig, bis es zerreisst.
Gross ersetzt Ballooner :-II
Gross ersetzt Ballooner :-II
Da wir noch 950 SM mit dem Wind von hinten, exakt aus 180°, segeln werden, haben wir ein Gross anstelle des Ballooners aufgezogen. Im Vergleich zum Ballooner (68 m2) oder der Genua (65 m2) ist das Gross mit 35 m2 schon sehr klein. Mit dem derzeitigen Wind von 15 Kn segeln wir durchschnittlich um die 7 bis 8 Kn per Stunde.





Segelschiffe sind dankbar, sie können trotz vielen "Schäden" ohne grosse Einbussen das angesteuerte Ziel erreichen. Ein kaputtes Segel bedeutet für die Sicherheit des Schiffes nichts. Man fährt vielleicht einen viertel Knoten langsamer und das ist kein Problem. Was nervt, sind nur die unnötigen Umstände und Kosten, welche durch einen solchen Schaden verursacht werden. Man kauft ein neues Segel und hat dann „Nichts“ mehr als mit dem älteren, wenn es keinen Schaden bekommen hätte. Es ist dasselbe wie bei einer ersetzten Frontscheibe eines Autos, was hat da man da an Mehrwert?.






Kleines Logbuch der Überfahrt von St. Helena nach Jacaré in Brasilien, Distanz 1'795 SM

DATUM POSITION / TAGESDISTANZ / DISTANZ TO GO BESCHREIBUNG
Lundi 29.01.2018, 11:30 UTC Départ de James town, 1'795 nm to go, cap 302 degrés. Départ de James Town, 1795 nm to go, cap 302 degrés
Avons dû laisser l'île 10 milles derrière nous pour trouver le vent correct et stable.
Vent S/SE 10knt (160 degrés); Génois et Ballooner en ciseaux.
1ère journée de navigation sans encombres ni surprises. Création et installation "elastic-puffer" pour empêcher le génois de claquer lourdement (cf. site web).
Générateur 1h, produit 150 L eau
Lune montante qui éclaire toute la nuit.
Mardi 30.01.2018, 11:30 UTC 15 08S / 08 19W, 159 nm parcourus,  1'636 nm to go Vent S/SE 10-12knt (150 degrés); même position des voiles, Luna Blu pas loin
Canne à pèche installée ... à suivre ... sommes restés bredouille! Belle journée ensoleillée, rien à signaler.
Croisé 1er cargo depuis St Hélène: "African Lily" (175x27x6.9m), du Liberia, en route pour Del Guazu
Mercredi 31.01.2018, 11:30 UTC 14 24S / 11 10W, 176 nm parcourus, 1'450 nm to go Vent S/SE 8-10knt (150 degrés); même voilure, Luna Blu toujours là
  3 phénomènes astraux cette nuit (survenus la dernière fois il y a 150 ans):
- une Luna Blu (2 pleine lunes dans le mois),
- une pleine lune la plus proche du soleil (blood moon?)
- une éclipse totale de lune (visible en Amérique du Nord et Australie)21:00 Mi-chemin entre Ste Hélène et Cabedelo
Jeudi 01.02.2018, 11:30 UTC 13 41S / 13 43W, 157 nm parcourus,  1'310 nm to go Vent S/SE 15-16knt (170 degrés); même voilure, conditions de nav idéales toute la journée et la nuit.
Perdu contact AIS avec Luna Blu en début de nuit. Contact VHF ce matin, leur Ballooner est déchiré, ils sont devenus moins rapide.
Générateur 2h pour charger batteries
Anniversaire Anne Meyer ;-)
Vendredi 02.02.2018, 11:30 UTC 12 52S / 16 36W, 178 nm parcourus,  1'134 nm to go Vent S/SE 8-10knt (variable 160 , -160 degrés); même voilure, mais échangé de côtés Génois tribord / Ballooner bâbord (Génois trop lourd).
Nathape file comme sur des rails.
Moteur 1/2h pendant la manœuvre de changement de voiles
Sommes de retour sous les tropiques: 1er coup de soleil ;-)
Samedi 03.02.2018, 11:30 UTC 12 05S / 19 22W, 169 nm parcourus,  965 nm to go Vent S/SE 12-15knt (vent arrière)
Malheur à 4:00 du matin .... Ballooner déchiré de tout son long.  Snif, snif. Remplacé par la "grand" voile de rechange, qui est toute "petite" ! pas très efficace, mais mieux que rien.  La nuit est difficile car le vent  a faibli et le roulis fait claquer les voiles.
21:00 Mi-chemin entre Ste Hélène et Cabedelo
Dimanche 04.02.2018, 11:30 UTC 11 19S / 21 51W, 155 nm parcourus,  812 nm to go Vent S/SE 8-12nt (vent arrière)
1h moteur pour recharger batteries. "Sonntag Ruhetag" également pour le vent... Heureusement il a forci au coucher du soleil.
Définitivement perdu contact Luna Blu
Croisé tanker "Tambourin" (183x32x11.8m), du Liberia, en route pour KN BAS>AU FRE ...
Geburi Anika ;-)
Lundi 05.02.2018, 11:30 UTC 10.28S / 24.29W, 162 nm parcourus,  650 nm to go Vent S/SE 12-15nt (vent arrière). Belle navigation dans la journée, vent toujours plus faible la nuit, les voiles ont tendance à claquer, à gérer en changeant régulièrement de cap. Fatigant pour le gréement, les voiles et ... les nerfs!
Luna Blu, problème pilote automatique ?!?
Mardi 06.02.2018, 11:30 UTC 09 41S / 26 58W, 157 nm parcourus,  493 nm to go Vent S/SE 12-15nt (vent arrière).
1/2h moteur pour recharger batteries  Nous rapprochons de la ligne de croisement des cargos ....
Cargos à éviter
4:30, distance 3 nm: "Secretariat" (293x456x9.3m), de Panama, en route pour Point Lisas, Brésil
8:30, 1 nm: "Eagle" von Norwegen mit dem Ziel Singapur kreuzt uns in einer Meile Entfernung
11:00, 20n m: "Global Harmony" (340mx60mx12.0m) de Panama, en route pour BR PMA
Mercredi 07.02.2018, 11:30 UTC 08 48S / 29 33W, 164 nm parcourus,  333 nm to go Vent S/SE 7-10 (vent arrière). Journée de navigation exécrable, vent trop faible et houle de plus de 2 m. vitesse: 5kn de moyenne.
Comme chaque matin, ramassage de pauvres poissons volants "échoués" sur le pont- :-(
Jeudi 08.02.2018, 11:30 UTC 07 57S / 31 44W, 142 nm parcourus,  193 nm to go Vent SE/E 7-10. Vent mollissant. Ajoutons Foc d'artimon pour quelques heures, Nathape avance très lentement, mais jusqu'au soir pas trop de roulis.
Vendredi 09.02.2018, 11:30 UTC 07 14S / 33 51W, 134 nm parcourus,  60 nm to go Vent SE/E 4-10. On se traîne, mais Nathape ne souffre pas trop. Visite des premiers oiseaux depuis St Hélène.
1h de moteur pour compenser le roulis. 2h générateur, 300 L eau effectuées.
8:30 : grosse averse. La 1ère depuis bien longtemps. Suffisamment forte pour nettoyer le pont et.... me laver les cheveux!
Vendredi 09.02.2018, 10:00 UTC 06 58S / 034 51W, 60 nm parcours Arrive en Brasil, mouillage devant Cabadelo, debut Rio Paraiba



Kleine Statistik: 1'795 SM von St. Helana nach Jacaré in Brasilien in 12 Tagen oder 288 Stunden ergibt einen Durchschnitt von 149.5 SM/Tag oder 6.25 SM/Std.






Ankunft in Jacaré, Brasilien


Nach 12 Tagen und 1'795 Seemeilen haben wir Jacaré in Brasilien erreicht. Die Fahrt war im grossen und ganzen angenehm. Meisten war der Himmel wolkenlos und am Tag hatten wir, bis auf wenige Ausnahmen, knapp ausreichende Windstärken. Mit dem Beginn der Dunkelheit schwächte sich manchmal der Wind ab. Die dann nicht mehr ausreichende, nächtliche Windstärke um die 6 Knoten (angezeigter Wind) zusammen mit der Wellenhöhe war der Grund, dass die „NatHape“ etwas unstabil hin und her schwankte. Zusätzlich wegen der relativ hohen Wellen von „kreuz & quer“ war das für die Segel und das Schiff strapazierend. Wir haben vieles versucht, um diese Situation zu entschärfen und der montierte Gummizug bei der Genua hat viel geholfen. Der Ballooner hat es leider nicht überlebt. Dieses Leichtwindsegel aus Nylon ist nicht allzu robust und einmal in sich Zusammenfallen mit nachherigem Strecken durch den Wind hat offensichtlich gereicht, um das Segel zu Zerreisen. Für uns ist die Sache klar: Zuwenig Wind ist sehr unangenehm. Wäre das Ziel um die Ecke, hätten wir natürlich den Motor benutzt, aber bei langen Strecken ist das nicht möglich.

Die letzten 68 Seemeilen vor Jacaré ...
Die letzten 68 Seemeilen vor Jacaré ...
... führen wir mangels Wind unter Motor. Nur noch einmal, etwa für 3 SM, brachte ein Miniaturtief etwas Regen und 14 Kn Wind, Als diese Wolke vorbeigezogen war, schaltet der Wind wieder auf "OFF". Dafür schien die Sonne. (Übrigens, das Klima ist wieder sehr heiss geworden, die Bettdecke und die von der Oma gestrickten Socken sind wieder zurück im Schrank).
Ankerplatz und Marina-Jacaré liegen im Fluss
Ankerplatz und Marina-Jacaré liegen im Fluss
Um zum Ankerplatz zu gelangen, muss man etwa 6 Seemeilen den "Rio Paraiba" hochfahren. Dabei fährt man an der kleinen Stadt "Cabedelo" und deren Hafenanlage vorbei.
Das Tor zum Himmerl (oder zur Hölle) :-))
Das Tor zum Himmerl (oder zur Hölle) :-))
Wir sind 10 Meilen vor „Cabadelo“ und unmittelbar hinter der "Öffnung" im Himmel liegt der Eingang zum Fluss Rio Paraiba. Dort müssen wir 7 SM flussaufwärts zur kleinen Marina Jacaré-Village. Das „himmlische Inferno“ löste sich übrigens in kurzer Zeit vollständig auf und wich vor unserer Ankunft in ganz ruhiges Wetter. In den Fluss eingefahren sind wir bei Nacht und erreichten unseren ersten Ankerplatz hinter dem Hafen von „Cabadelo“ um 23 Uhr.





In eigener Sache


Die Tage der Überfahrt haben wir dazu genutzt, um unsere Webseite nachzuführen und viele Kleinigkeiten zu ergänzen und zu korrigieren. Wir sind am Überarbeiten der Beschreibung der "Nathape". In den nächsten Tagen werden wir einen kleinen Rundgang durch unser Schiff in 360° Bildern online stellen.

Wegen Anfragen zu den 360° Fotos haben wir die Beschreibung "Die Welt in 360° sehen ... wie macht man so ein Bild?", hier beschrieben.

Hier geht es weiter zum nächsten Logbuch.