2008 - Dezember, Grenzübergang Indien - Pakisten in Wagah



Wir fahren mit dem Zug von New Dehli nach Amritsar. Unser aller erster Besuch gilt dem etwa 50 km entfernten Grenzübergang zu Pakistan. Dort findet jeden Tag eine Zeremonie der Schliessung des Übergangs statt,

Unser Freund, Alvin von der Singapore Airlines, hat uns in seiner erstklassigen Hotelsuite beherbergt und wir verbrachten interessante Abende mit den Crews der Singapore Airlines. Die Freundlichkeit und der unterhaltsame Charakter unseres Gastgebers hat sicherlich viel dazu beigetragen, dass uns der Aufenthalt in Amritsar so gut gefallen hat.



Am Grenzübergang in Wagah - der einzigen Strassenverbindung zwischen den beiden Ländern - demonstrieren die Atommächte Indien und Pakistan täglich mit einer grotesken Zeremonie ihre Rivalität in einem für uns absurden Spektakel. Es handelt sich um die all-abendliche Einholung der Flaggen beider Länder.

Auf beiden Seiten treten, durch ihren Kopfschmuck welcher an einen Hahn erinnert, etwas merkwürdig bekleidete Soldaten auf und stehen zuerst in Reihe, wobei einem indischen Offizier das Mikrofon vor den Mund gehalten wird, worauf dieser einen sonoren Laut in die Welt brüllt. Die indischen Patrioten übernehmen den Ton und schreien "Hindustan, Mutter Indien". Auf der anderen Seite, der pakistanischen, ist das gleiche Schauspiel zu sehen und zu hören, nur schreien diese "Pakistan, Allahu Akbar".

Diese Zeremonie wiederholt sich jeden Tag und unter den Zuschauern sind Männer, Frauen und viele Kinder. Am Schluss werden die Fahnen synchron eingeholt. Und beide Seiten achten darauf, dass zu keinem Zeitpunkt eine Flagge höher als die andere ist. Am Ende schütteln sich je ein indischer und pakistanischer Offizier die Hände und tauschen untereinander die Tageszeitung des Landes aus. Dann werfen sie die Eisentore, welche die Länder trennen, mit viel Stolz und äusserst theatralisch zu. Und das geht natürlich nicht, ohne nochmals "Macht" zu demonstrieren. Abwechslungsweise rufen die Inder "Hindustan" und die Pakistaner "Pakistan" ...

Die Patrioten auf der indischen Seite.
Die Patrioten auf der indischen Seite.
Blick auf die pakistanische Seite, im Hintergrund die pakistanischen Patrioten.
Blick auf die pakistanische Seite, im Hintergrund die pakistanischen Patrioten.






November 2008 - Amritsar


Unsere letzte Reise in Indien führte uns nach Amritsar, die grösste Stadt des Punjabs. Sie liegt lediglich 50km östlich der pakistanischen Stadt Lahore. Die zentrale und sehr sehenswerte Altstadt wird auch „Stadt der Mauern“ genannt. Enge und verwinkelte Gassen aus dem 17. und 18. Jahrhundert geben ihr ein besonderes Flair. Amritsar ist die Heimat des „Harimandir Sahib“, auch bekannt als „Goldener Tempel“, dem  spirituellen und kulturellen Zentrum der Sikh-Religion. Dieser wichtige Sikh-Tempel zieht mehr Besucher als das Taj Mahal in Agra an und ist die Nummer eins bei den Reisezielen der Inder. Touristen aus dem Ausland sind hier wenige zu sehen.

Der „Harimandir Sahib“, auch bekannt als „Goldener Tempel“,
Der „Harimandir Sahib“, auch bekannt als „Goldener Tempel“,


Für uns war der Besuch von Amritsar das Highlight unserer Indienreise. Der Tempel und die Anlage strahlen eine grosse Harmonie und eine äusserst friedliche Atmosphäre aus. Sie sind das Wahrzeichen des Sikhismus, dem religiösen Zentrum für diese Glaubensgemein-schaft. 24 Stunden am Tag singen die Priester die Verse des Buches "Guru Granth Sahib", begleitet von dezenter Sikh-Musik. Der Gesang ist in der gesamten Anlage zu hören. Das Buch "Guru Granth Sahib" enthält auf 1430 Seiten die Verse der zehn Sikh Gurus sowie weiterer Heiliger und es wird als "lebender Guru" angesehen.




Die vom Guru Nanak (1469 bis 1538) gegründete Bruderschaft der Sikh hatte ursprünglich die Synthese von Hinduismus und Islam im Auge. Das Wort Sikh bedeutet soviel wie immer währendes Lernen. Ziel des Lebens ist die Vereinigung mit Gott. Es werden im Sikhismus keine Symbole angebetet und es ist eine monotheistische Religion. Sikhs müssen weder Pilgern noch verbesseren sie Ihre "Stellung" durch formelle Rituale, Askese oder Mönchstum.

Die Region Punjab und die Sikhs haben eine bewegte Geschichte:

Die Stadt hat wegen der schrecklichen Vorfälle während des Amritsar-Massakers im Jahr 1919 unter britischer Herrschaft traurige Berühmtheit erlangt. Am 13. April 1919 liess der englische General Dyer in eine unbewaffnete Menge schiessen und tötete hunderte unschuldige Zivilisten.

Die Sikh strebten immer nach Autonomie ihrer Region Punjab. Im Jahre 1978 kam es unter der Führung des Jarnil Jarneil Singh Bhindranwale zu der Bildung einer extremistischen Organisation die sich mit allen Mitteln durchzusetzen suchten. Höhepunkt der Auseinandersetzungen war der von Indira Gandhi im Mai 1984 befohlene Angriff auf den Goldenen Tempel, welcher über 1'000 Tote kostete. Vier Monate später rächten sich die Sikhs durch die Ermordung der Ministerpräsidentin. Der Attentäter war ein Sikh aus der Leibwache Indira Gandhis. Seit dem Jahre 2000 ist in der Region Ruhe eingekehrt und der Besuch von Amritsar ist gefahrlos möglich.

Mehr Interessantes über die Sikh kann man u.a. auf den Webseiten von Wikipedia nachlesen.




Religion liegt nicht im geflickten Gewand des Yogi, Noch in dem, was er mit sich trägt,
Noch in der Asche auf seinem Körper.
Religion liegt nicht in den Ohrringen,
Noch in seinem geschorenen Haupt,
Noch im Ertönen der Muschelschale.
Um den wahren Weg der Religion zu gehen,
Musst rein du in der weltlichen Unreinheit stehen






2008 - Dezember, Uttar Pradesh - Agra, Taj Mahal



Unsere letzte Station in dieser vier-wöchigen Tour ist die Stadt Agra mit dem Wahrzeichen Indiens, dem "Taj Mahal". Wer nach Indien reist, nur um den Taj Mahal zu sehen, wird nachher sicher enttäuscht sein. Klar, es ist ein schönes Bauwerk, aber es ist sicherlich nicht, wie die Inder sagen, das 8. Weltwunder oder das schönste Gebäude der Welt. Leider waren die Bedingungen zum Fotografieren mehr als schlecht. Dunst und starker Smog kann auch mit Photoshop nicht korrigiert werden :-)) ...

Keine guten Verhältnisse für ein schönes Foto. Der Taj Mahal im Nebel ...
Keine guten Verhältnisse für ein schönes Foto. Der Taj Mahal im Nebel ...
In dichtem Nebel, der Taj Mahal in Agra ...
In dichtem Nebel, der Taj Mahal in Agra ...


Wir verweilen ein Tag in Delhi, um morgen mit dem Zug nach Amritsar, an der paktistanischen Grenze zu reisen. Am Samstag sind wir in Delhi zurück.



Dezember 2008 -
Uttar Pradesh - New Dehli


1911 kündigte Georg V., König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und Kaiser von Indien die Verlegung der Hauptstadt von Kalkutta (dem heutigen Kolkata) nach Delhi an. Er beauftragte die talentierten und ehrgeizigen britischen Architekten Edwin Lutyens und Herbert Baker mit der Planung des neuen Regierungsviertels. Bis dieses fertig war, wurde 1912 der Sitz der Regierung vorübergehend nach Delhi Cantonment verlegt. Im selben Jahr begann der Aufbau der neuen Hauptstadt am Südrand von Alt-Delhi.

Wir haben nicht viel gesehen in Dehli.Es war lediglich der Ausgangspunkt unserer Reisen im nördlichen Indien. Wir glauben, dass sich ein längerer Aufenthalt in dieser Metropole nicht lohnt ...

Delhi, die Hauptstadt Indiens mit ungefähr 13 Millionen Einwohner.
Delhi, die Hauptstadt Indiens mit ungefähr 13 Millionen Einwohner.
Das "Red Fort" in Old Delhi.
Das "Red Fort" in Old Delhi.
Observatorium "Jantar Mantar". Das futuristisch anmutende Bauwerk wurde 1725 von Maharaja "Sawai Jai Singh II" errichtet.
Observatorium "Jantar Mantar". Das futuristisch anmutende Bauwerk wurde 1725 von Maharaja "Sawai Jai Singh II" errichtet.
Unser Mietwagen - mit Chauffeur - ist ein fast brandneuer Ambassador 1.8L Turbo. Natürlich Made in India. Das Auto erinnert mich an den englischen Morris aus den 60-er Jahren.
Unser Mietwagen - mit Chauffeur - ist ein fast brandneuer Ambassador 1.8L Turbo. Natürlich Made in India. Das Auto erinnert mich an den englischen Morris aus den 60-er Jahren.
Nochmals: Das "Red Fort" in Old Delhi.
Nochmals: Das "Red Fort" in Old Delhi.
 In der Umgebung von Dehli
In der Umgebung von Dehli
Bei einer Barriere stellen sich die Fahrzeuge auf beiden Seiten auf der gesamten Strassenbreite auf. Sobald die Barriere hoch gehoben wird, fahren alle gleichzeitig los. Nach etwa 5 Minuten ist der 'Krieg der Fahrzeuge' beendet und das Chaos hat sich aufgelöst.





2008 - Dezember, Indien, die Verkehrs- und Strassenverhältnisse in Indien

Typisch indisches Verkehrsmittel. Es läuft und läuft und ... fährt sicher noch in 30 Jahren.
Typisch indisches Verkehrsmittel. Es läuft und läuft und ... fährt sicher noch in 30 Jahren.



Die Reise durch Ratjasthan war dank unserem sehr defensiv fahrenden Chauffeur um einiges angenehmer, als die Fahrt in der Region Uttaranchal. Die Gefahren in Indien kommen nicht von den Menschen, sie kommen den Fahrzeugen. Man hat das Gefühl, dass alle Inder in Bewegung sind und die Meisten davon motorisiert. Wir haben einige schreckliche Unfälle gesehen, wo Lastwagenfahrer eingeschlafen sind. Andere schwere Fahrzeuge sind mit gebrochenen Achsen umgekippt und liegen geblieben. Alles was sich bewegt, ist meistens masslos Überladen. Auf Motorrädern ist die ganze Familie unterwegs, nicht nur mit 4 Personen, wir haben auch schon 6 gezählt. Tuck-Tucks fahren mit 12 Personen, plus dem Chauffeur selbst. Lastwagen sind vielfach mit 100 Tonnen beladen, wobei meistens ein oder zwei Pneus der 3-Achser zerfetzt mitdrehen. Rajasthan ist Stolz auf die Autobahnen. Es sind doppelspurige, richtungsgetrennte Strassen mit Mittelstreifen. Geisterfahrer sind an der Tagesordnung und darüber regt sich auch niemand auf. Es wäre nicht Indien, wenn es bei den Geisterfahrern keine Steigerung mehr geben würde ... wir haben Geisterfahrer gesehen, welche einen Gleichgesinnten überholt wurden. Unser Chauffeur fährt in solchen Situationen weg von der Strasse und stopt kopfschüttelnd das Auto. Und dann darf man auf den Autobahnen die heiligen Kühe nicht vergessen, welche aus dem Nichts auftauchen und ganz gemütlich in der Strassenmitte irgendwo hintrampen ... Indien hat ungefähr 1.1 Milliarden Einwohner. Dass es so viele Einwohner gibt, liegt sicher auch an der durch die Polizei kontrollierte Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/Std., welche auch eingehalten wird ...


Das Essen in Indien

In Indien, wie auch in vielen islamischen Ländern, ist sehr wichtig, sich Folgendes zu merken: Wenn man isst, Geld anfasst oder andere Dinge in die Hand nimmt, darf man nur die rechte Hand benutzen. Die linke Hand wird lediglich für intime Zwecke benutzt, wie zum Beispiel den Po abzuwischen oder Dinge anzufassen, die im Kontakt mit dem Boden waren. Das gilt beispielsweise beim Schuhe ausziehen (es ist wichtig, daran zu denken, wenn man einen Tempel, eine Wohnung oder einen Laden betritt).

Typisch indisches Essen, Gegessen wird der RECHTEN Hand ...
Typisch indisches Essen, Gegessen wird der RECHTEN Hand ...



Die Inder essen mehr oder weniger immer vegetarisch. Das Nationalgericht heisst Thali (Curry-Mahlzeit) und besteht in der Regel aus mehreren scharf gewürtzen Saucen mit Gemüse und Dahl (Linsen). Dazu isst man Chapati (hefelose Brote, auf der Herdplatte gebratene Fladen aus Mehl und Wasser) Roti, Naan und/oder Reis. Wasser oder Chai Tee (Milch, Tee, Gewürze, Zucker und Wasser werden aufgekocht und durch ein Sieb in die Tasse geschüttet) wird zum Essen getrunken. Lassi ist ebenfalls ein beliebtes Getränk. Es besteht aus Buffalo-Milch und wird natura, gesüsst oder salzig bestellt und schmeckt wie leicht verdünntes Jogurt. Lassi passt gut zu den teilweise sehr pikanten Gerichten...

Ein Essen, Thali, für drei Personen kostet inklusive der Getränke (Mineralwasser und Tee) je nach Ort zwischen 160 und 300 Rupien, was ungefähr 3.20 bis 6 US$ entspricht.

Das Essen selbst ist etwas schwieriger und hat Regeln, welche man einhalten sollte. Zuerst werden die Hände gewaschen und zwar immer, denn gegessen wird ausschliesslich mit der rechten Hand. Man sollte auf die linke Hand sitzen oder sie in die Hosentasche stecken, damit man nicht in Versuchung kommt, sie zu benutzen. Die linke Hand ist für anderes reserviert :-)) ... Nach einigem Angewöhnen funktioniert das "Mit-den-Händen-Essen" ausgesprochen gut. Es ist sinnlich und man darf endlich einmal machen, was einem die Eltern während der ganzen Kindheit verboten haben ... Nach dem Essen werden wieder die Hände gewaschen. Jedes Restaurant hat eine Waschgelegenheit, auch wenn es noch so "schlimm" aussieht. Zweimal erwischte uns eine Magenverstimmung, aber nie vom Essen in einem indischen Restaurant. Indisch essen macht Spass, ist eine tolle Erfahrung und schmeckt ausgezeichnet. Es war eine gute Idee, unseren Fahrern zu sagen, dass wir dort essen, wie sie essen (und nicht in den Touristenlokalen).

Fazit



Reisen in Indien ist nicht einfach und könnte vielleicht vom Spannungsgehalt, mit einer Ausnahme, den Filmen von Indiana Jones entsprechen. Dort laufen die Szenen in chronologischer Reihenfolge nacheinander ab. Der in Indien Reisende empfindet aber, dass alle Szenen miteinander, d.h. zur selben Zeit, stattfinden. Es ist ein immer währendes Chaos, in welchem sich alles bewegt, Leute, Fahrzeuge, Tiere. 1,1 Milliarden Menschen sind unaufhörlich mit irgend etwas beschäftigt und alles läuft quer durcheinander. Jeder versucht jedem etwas zu verkaufen und das mit einer nie gesehenen Hartnäckigkeit. Es ist ohne weiteres Möglich, dass zwei oder drei Inder gleichzeitig versuchen, uns Touristen oder auch einem einheimischen Inder etwas an zudrehen. Dabei laufen sie ohne Problem 10 Minuten neben uns und wiederholen ununterbrochen und gebetsmühlenartig ihren Verkaufsversuch. Wir lernten schnell, diese Leute völlig zu ignorieren und zu spazieren, als wären sie nicht anwesend. Am Anfang ist das nicht ganz einfach. Jedes Gespräch - ohne Ausnahme - dreht sich darum, den anderen um ein paar Rupie zu erleichtern. Dabei wird mit allen Tricks versucht, auf irgendeine Art den anderen (auch Inder, einfach alle und jeden) übers Ohr zu hauen. Kauft man eine Flasche Mineralwasser und zahlt mit einem 100-er, dann kriegt man vom Verkäufer als Retourgeld erstmal eine 50-er Rupie-Note, denn er hofft, dass man den Preis nicht kennt und mit dem 50-er davon läuft. Stehen bleiben ist eine gute Methode, denn dann kommt noch ein 20-er. Bleibt man weiterhin stehen, dann kommt auch der 10-er und die 5-Rupie Münze, also ein Retourgeld von 85 Rupien. Eine andere beliebte Methode ist folgende: Wir suchen z.B. das Verkaufsbüro für die Bahnbilletts. Einer sagt uns höflich, das Büro sei geschlossen, da es Feiertag sei und er fahre uns freundlicherweise mit dem Auto an den Zielort. Es ist natürlich weder Feiertag noch ist das Büro geschlossen, er will uns einfach die Taxifahrt andrehen. Viele Reisebüro haben fast denselben Trick, die behaupten einfach, dass der Zug bereits ausgebucht sei. Mit der Zeit erkennt man all die Tricks und Schliche der Einheimischen. Ein anderes Problem sind die vielen Leute. Es gibt nicht einen Kellner oder einen Gepäckträger. Sie treten immer zu zweit oder zu dritt auf. Nur ist leider keiner für seinen Job ausgebildet und so kann es sein, dass ein Kellner die Tasse bringt, ein anderer mit den Fingern den Löffel putzt und der Dritte das Wasser eingiesst. Nur fehlt dann leider der Kaffee. Es tönt vielleicht etwas negativ, ist es aber nicht. Indien ist ein unheimlich spannendes Land und wir werden ganz sicher dieses Land nochmals besuchen. Man muss sich einfach so schnell wie möglich an die indische Lebensweise anpassen und dann kann der Aufenthalt genossen werden. Sieht man einmal von dem indischen Stress nach jeder Rupie ab, dann sind die Leute harmlos und nett. Man hat nichts zu befürchten und wir hatten nie das Gefühl, unerwünscht zu sein. Ebenfalls fühlten wir uns niemals bedroht und wir hatten nie die geringste Befürchtung, dass uns etwas gestohlen werden könnte. Die Terroranschläge in Bombay sind das Werk einer kleinen Gruppe und werden auch von den Indern nicht verstanden. Probleme zwischen Moslems und Hindus haben wir nicht gesehen. Im ganzen Chaos empfanden wir die Sikhs als so etwas wie den ruhigen Pol Indiens. Diese Leute sind anders, man kann mit ihnen schwatzen, ohne unter Druck zu stehen, etwas kaufen zu müssen. Ebenfalls ist die Atmosphäre in Amritsar bedeutend ruhiger und gelassener als anderswo. Dasselbe haben wir auf dem Land in abgelegenen Ortschaften erlebt. Da sind die Leute natürlich, entspannt und sehr freundlich.

Eine Indienreise kann man problemlos bei der Ankunft in Indien selbst organisieren. Wie bereits gesagt, sind Verpflegung, Transport und Hotels billig zu haben. Am besten nimmt man sich einen Fahrer mit dem entsprechenden Fahrzeug und organisiert die Reise im Voraus. Das tönt einfach, ist es aber nicht, denn man muss den richtigen Partner finden. Wir hatten grosses Glück, dass wir Shafi kennen lernten, denn er ist die grosse Ausnahme hier. Er organisierte die gesamte Reise nach unseren Vorgaben. Wir sind über 5'000 km durch Uttarajal und Rajasthan gefahren und hatten nie den geringsten Grund zur Reklamation. Im Gegenteil glauben wir, dass wir durch seine Hilfe den Aufenthalt in Indien erst recht geniessen konnten.

Wer nach Indien reist ist gut beraten, sich mit Shafi in Verbindung zu setzen. Hier sind seine Koordinaten:


M. Shafi Destination India Travel Centre Pvt. Ltd.
M. Shafi Destination India Travel Centre Pvt. Ltd.



Adresse
:

M. Shafi, Destination India Travel Centre Pvt. Ltd.
1. Diz Area, Sec-IV, Baba Kharak Singh Marg. Connaught Place, New Delhi 110 001 (India)

Phone: +91 1123712345, Mobil-Phone: +91 9868209880 oder +91 9818194949

e-Mail: indiadestination (at) rediffmail.com
Webseite: http://www.indiatripmakers.com