2004 September - Grenada, Hurrikan IVAN









Mit Windgeschwindigkeiten von inzwischen 260 Kilometern pro Stunde ist "Ivan" einer der stärksten Hurrikans der vergangenen Jahrzehnte. Er rangiert jetzt auf der fünften und höchsten Stufe der Saphir-Simpson-Skala. Nach "Frances" jetzt "Ivan": Mit zerstörerischer Gewalt und Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern ist wieder ein Hurrikan über die Karibik hereingebrochen. Er soll noch verheerender als sein Vorgänger sein. In Grenada forderte er mindestens 20 Todesopfer, fast alle Häuser in dem Kleinstaat wurden beschädigt.

Hurrikan IVAN verwüstet Grenada ...
Hurrikan IVAN verwüstet Grenada ...



"Ivan" traf Grenada nur fünf Tage nach dem Wirbelsturm "Frances". Er richtete auch auf den Karibikinseln Barbados, St. Lucia und St. Vincent großflächige Verwüstungen an. Selbst von massiven Häusern blieben nur Schutthügel übrig, Dächer wirbelten durch die Luft. Tausende von Menschen waren ohne Wasser, Strom und Telefonanschluss.

Genada nach de Wirbelsturm ... wie rasiert.
Genada nach de Wirbelsturm ... wie rasiert.
VOR dem Hurrikan ....
VOR dem Hurrikan ....
NACH dem Hurrikan ...
NACH dem Hurrikan ...


Die Marinas und die Schiffe wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Hier eine kleine Marina in der Hartmanns-Bay vor und nach dem Hurrikan IVAN ...





Wir haben den Hurrikan IVAN aus weiter Distanz, von der Schweiz aus, erlebt. Unser Schiff war alleine in der Marina und wir selber hörten erstmalig vom Hurrikan aus dem Fernsehen. Lange Zeit gab es keine Nachrichten vom Hafen und von den Schiffen, man sah die verheerenden Schäden lediglich in Zeitungsberichten oder eben aus dem Fernsehen. Wir dachten, unsere Reise sei nun "Geschichte. Drei Wochen später stellt jemand die Informationen über die Zustände der Schiff in's Netz und wir lasen, dass "NatHape" keine Schäden hat. Mehr Glück kann man ja vom Leben wirklich nicht erwarten ...

Und bei uns? Mehr als Glück gehabt, wir haben keine Schäden ... "NatHape" geht zurück ins Wasser.
Und bei uns? Mehr als Glück gehabt, wir haben keine Schäden ... "NatHape" geht zurück ins Wasser.



Ene ganz trostlose Atmosphäre wehte uns bei der Ankunft in Granada entgegen. Zudem waren die Schiffschäden ein Jahrhundert-Business geworden. Das Duchführen irgend welcher Arbeiten kostete plötzlich ein Mehrfaches des Preises als vor der Katastrophe. Wir entschieden uns, nach Trinidad zu segeln und verliessen Granada nach einigen Tagen.