Wir erreichten den "Felsen" und damit die Schwelle zum Atlantik. Wir nutzten den Aufenthalt für letzte zollfreie Einkäufe, bunkerten Diesel und genossen den britischen Charme, bevor wir die Straße von Gibraltar passierten und Kurs auf die Kanarischen Inseln setzten. 📍 Highlights: Marina Bay, Upper Rock, Main Street, Straße von Gibraltar.
Wir erreichten die Kanaren und nutzten die Zeit für letzte Vorbereitungen vor dem großen Sprung. Von Teneriffa bis La Gomera erkundeten wir die vulkanischen Landschaften und genossen die Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, während wir auf das passende Wetterfenster für den Weg nach Süden warteten. 📍 Highlights: Teneriffa, San Sebastian (La Gomera), Vorbereitungen Barfußroute.
Bevor es über den großen Teich ging, kehrten wir für das Weihnachtsfest kurzzeitig nach Europa zurück. Wir verabschiedeten uns von Familie und Freunden und sammelten letzte Kräfte für die bevorstehende Barfußroute über den Atlantik. 📍 Highlights: Weihnachten in Zürich und im Elsass, Abschied vor der Überquerung.
Wir machten Zwischenstopp auf den Kapverdischen Inseln. In Mindelo auf São Vicente tauchten wir in die kreolische Kultur ein, bunkerten Proviant und Wasser und bereiteten die NatHape final auf die 2.100 Seemeilen lange Passage Richtung Karibik vor. 📍 Highlights: Mindelo (São Vicente), Hafenleben, Proviantierung für den Atlantik.
12 Tage pure Segel-Magie. Unter stabilen Passatwinden glitten wir Richtung Westen. Die Routine aus Wachen und Kochen endete mit dem Moment, als die Küste von Barbados auftauchte. 📍 Highlights: Blauwassersegeln, Passatwind, Ankunft in Barbados.
Unser Weg durch die Kleinen Antillen führte uns von Barbados aus nordwärts. Wir besuchten die üppigen Regenwälder von Martinique, bestaunten die qualmenden Krater von Montserrat und segelten weiter über die mondänen Inseln Saint Barthélemy und Saint Martin bis hin zu den historischen Festungen auf St. Kitts und Antigua. 📍 Highlights: Barbados (Bridgetown), Martinique, Antigua (St. John's, Falmouth), Montserrat, St. Barth, St. Martin (Marigot, Philipsburg), St. Kitts.
Wieder auf Südkurs tauchten wir tief in die Inselwelt der Windward Islands ein. Über Guadeloupe segelten wir zu den spektakulären Tobago Cays, Mayreau und Union Island. Den krönenden Abschluss bildete Grenada, wo wir die NatHape im sicheren Saint David's Harbour auf die Hurrikansaison vorbereiteten. 📍 Highlights: Guadeloupe, Grenada (St. George's), St. Lucia, St. Vincent, Tobago Cays, Mayreau, Union Island, Carriacou, Saint David's Harbour.
Ein dramatisches Kapitel. Wir erlebten die enorme Naturgewalt von Hurrikan Ivan. Dieses Logbuch dokumentiert die Vorbereitungen und das Überstehen des Sturms. 📍 Highlights: Überleben im Hurrikan, Grenada nach dem Sturm, Zusammenhalt unter Seglern.
Nach dem Sturm segelten wir nach Trinidad, um Schäden zu begutachten und die NatHape sicher durch die restliche Hurrikansaison zu bringen. Wir tauchten ein in die lebhafte Werft-Kultur von Chaguaramas und erkundeten den dichten Dschungel und die vielfältige Vogelwelt im Landesinneren. 📍 Highlights: Chaguaramas, Asa Wright Nature Centre, Caroni Bird Sanctuary.
Wir segelten zu den niederländische Karibik und genossen die Ruhe an den Moorings von Bonaire, schnorchelten in den farbenfrohen Korallengärten und nutzten die ausgezeichnete Infrastruktur von Curaçao für letzte Vorbereitungen auf den Weg Richtung Westen, zur der westlichsten Insel der Niederländischen Antillen Insel Auba. 📍 Highlights: Kralendijk, Klein Bonaire, Spanish Water (Curaçao), Oranjestad und die Naturbrücke (Aruba).
Wir erreichten die südamerikanische Küste und machten in Cartagena fest. Wir verbrachten die Weihnachtszeit in der prachtvollen Kolonialstadt, erkundeten die massiven Stadtmauern und genossen den Kontrast zwischen karibischer Lebensfreude und historischem Erbe. 📍 Highlights: Cartagena de Indias, Castillo San Felipe, Islas del Rosario.
Wir tauchten ein in das Inselparadies der San Blas, begegneten den Guna-Indianern und tauschten Waren gegen kunstvolle Molas. Über das historische Portobelo segelten wir nach Colon, um den größten Meilenstein unserer Reise anzugehen: Die Passage durch den Panamakanal. Wir erlebten das technische Wunderwerk der Schleusen hautnah – erst als Linehandler auf anderen Yachten, dann steuerten wir die NatHape selbst durch den Gatun-See und die Miraflores-Schleusen. Im Pazifik angekommen, genossen wir das quirlige Leben in Panama-City und Balboa, bevor wir die einsamen Buchten der Las Perlas erkundeten. 📍 Highlights: San Blas (Guna Yala), Isla Porvenir, Portobelo, Green Islands ('Kanildup'-Insel), Colon, Panama-Kanal, Gatun-See, Miraflores-Schleuse, Balboa, Panama-City, Las Perlas (Contadora).
In Costa Rica erlebten wir das pure Leben zwischen zwei Ozeanen. Nach dem Einklarieren im tiefen Süden bei Golfito segelten wir - mit Zwischenhalten in Bahia Herradura, Islas Tortugas, Jaco, El Coco - die Pazifikküste hinauf bis Puntarenas. Von dort aus starteten wir unsere Landreise: Wir wanderten durch die mystischen Nebelwälder von Monteverde, beobachteten Faultiere und Brüllaffen und staunten über den majestätischen, aktiven Vulkan Arenal. Die enorme Biodiversität, von den bunten Tukanen bis zu den dichten Dschungelpfaden des Manuel Antonio Parks, hat uns tief beeindruckt. 📍 Highlights: Golfito, Bahia Drake, Puntarenas, Monteverde (Nebelwald), Vulkan Arenal, La Fortuna, Manuel Antonio Nationalpark, Quepos.
Von der Marina Puesto del Sol aus entdeckten wir die koloniale Pracht von León und Granada, bestiegen aktive Vulkane und genossen die einzigartige Atmosphäre auf der Insel Ometepe mitten im riesigen Nicaragua-See. 📍 Highlights: León & Granada (Kolonialarchitektur), Masaya-Vulkan (Blick in den Krater), Nicaragua-See & Insel Ometepe, San Juan del Sur.
Von der Bahia del Sol aus erkundeten wir El Salvador und reisten weiter in das Hochland von Guatemala. Wir ließen uns von der kolonialen Schönheit Antiguas verzaubern, besuchten die Hauptstadt und genossen die beeindruckende Kulisse der umliegenden Vulkane. Wir erlebten die Farbenpracht des Marktes von Chichicastenango und die magische Stille am Atitlán-See. Weiter ging es nach Flores und zu den mitten im Dschungel liegenden Maya-Stätten von Tikal. 📍 Highlights: Bahia del Sol (El Salvador), Antigua (Guatemala), Chichicastenango, Atitlán-See, Guatemala-City, Vulkanlandschaften, Tikal (Maya-Tempel)
Diese Kulturreise führte uns zu den mystischen Maya-Stätten von Copán in Honduras, bevor wir über den Rio Dulce zurückkehrten. 📍 Highlights: Copán (Honduras), Rio Dulce.
Nach der Kanalpassage nutzten wir die Zeit in Balboa für intensive Bordarbeit: Wir installierten eine Waschmaschine und reparierten die komplexe Navigationselektronik. Nach einem Grosseinkauf in Panama-City verließen wir die Zivilisation und erkundeten die paradiesischen Perleninseln im Golf von Panama. In den einsamen Buchten von Contadora genossen wir die Ruhe und testeten unsere „Handwerkskunst“, bevor wir die NatHape für die 800 Seemeilen lange Überfahrt nach Ecuador rüsteten. 📍 Highlights: Balboa, Panama-City Skyline, Las Perlas, Insel Contadora, Technik-Refit.
Wir begaben uns auf eine abenteuerliche Landreise durch die Anden. In Ecuador standen wir am Äquator-Denkmal und in Bolivien raubte uns die dünne Luft auf dem Altiplano den Atem. Wir besuchten die sehr interessanten Überesten der ehemaligen Stadt Tiwanaku. Die Reise ging weiter nach Copacabana in Peru. 📍 Highlights: Quito, La Paz, Tiwanaku.
Von den schwimmenden Inseln der Uros auf dem Titicacasee reisten wir durch das Altiplano-Hochland nach Cusco. Wir erkundeten das heilige Tal der Inka und ließen uns von der architektonischen Meisterschaft in Sacsayhuamán beeindrucken. 📍 Highlights: Titicacasee (Uros-Inseln), Puno, Cusco (Nabel der Welt), Sacsayhuamán, Heiliges Tal.
Der Höhepunkt unserer Reise führte uns nach Machu Picchu und zum Sonnentempel. Wir wanderten durch die spektakulären Terrassen von Pisac und Ollantaytambo, bevor wir über die koloniale Pracht von Lima und die mysteriösen Nazca-Linien zurück an die Küste kehrten. 📍 Highlights: Machu Picchu (Inka-Zitadelle), Ollantaytambo, Pisac, Arequipa, Valle del Colca, Nasca, Ica, Lima.
Wir besuchten das Naturparadies Galápagos. Inmitten von Riesenschildkröten, Meerechsen und verspielten Seelöwen fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. Die Begegnungen mit der ungestörten Tierwelt auf den Inseln Santa Cruz und Isabela gehören zu den tiefgreifendsten Erlebnissen unserer gesamten Reise. 📍 Highlights: Puerto Ayora (Santa Cruz), Isabela, Riesenschildkröten, Schnorcheln mit Haien.
Wir bewältigten die "Königsstrecke": 3.700 Seemeilen über den offenen Pazifik. Drei Wochen lang waren wir allein mit den Wellen und dem Wind, bis schließlich die schroffen, grünen Gipfel von Fatu Hiva am Horizont auftauchten und uns in Französisch-Polynesien willkommen hießen. 📍 Highlights: Blauwassersegeln pur, Äquator-Taufe, Ankunft in der Bay of Virgins (Fatu Hiva).
Nach unserer Pazifiküberquerung erreichten wir die Marquesas. Wir bestaunten die steilen Gipfel von Fatu Hiva, wanderten zu den Wasserfällen auf Hiva Oa und ließen uns von der wilden Schönheit und der Gastfreundschaft auf Nuku Hiva und Ua Pou verzaubern. 📍 Highlights: Baie des Vierges (Fatu Hiva), Atuona (Hiva Oa), Daniel's Bay (Nuku Hiva), Ua Pou.
Wir segelten durch die gefährlichen Pässe der Tuamotus-Atolle. Wir tauchten in die Unterwasserwelt von Fakarava ein, besuchten Perlenfarmen auf Ahe und genossen die absolute Ruhe an den Korallenriffen von Makemo und Rangiroa. 📍 Highlights: Fakarava (UNESCO Biosphäre), Kauehi, Rangiroa Atoll, Perlenfarmen auf Ahe.
Von Tahiti aus erkundeten wir die berühmten Gesellschaftsinseln. Wir ankerten in den traumhaften Buchten von Moorea und Huahine, segelten zu den Vanille-Insel Reiatea & Tahaa und erreichten schließlich die legendäre Lagune von Bora Bora mit ihrem türkisblauen Wasser. 📍 Highlights: Papeete (Tahiti), Cooks Bay (Moorea), Huahine, Reiatea, Tahaa, Bora Bora Lagune.
Wir flogen zur isoliertesten Insel der Welt und erkundeten die rätselhaften Moai-Statuen. Wir besuchten die Kultstätte Orongo am Kraterrand des Rano Kau und genossen die mystische Atmosphäre dieser einzigartigen Insel mitten im Pazifik. 📍 Highlights: Hanga Roa, Ahu Akivi, Rano Raraku (Steinbruch), Ahu Tongariki, Anakena Strand.
In der trockensten Wüste der Welt besuchten wir San Pedro de Atacama. Wir staunten über die bizarren Formationen im Mondtal (Valle de la Luna), die dampfenden Tatio-Geysire in der Morgensonne und die glitzernden Salzpfannen. 📍 Highlights: San Pedro de Atacama, Valle de la Luna, El Tatio Geysire, Salar de Atacama.
Unsere Reise führte uns über die Anden von den Weinregionen Mendozas bis ins chilenische Seengebiet. Wir überquerten spektakuläre Pässe im Schatten des Aconcagua und erkundeten die charmanten Städte Salta und Valdivia. 📍 Highlights: Salta, Mendoza (Weinanbau), Aconcagua-Pass, Puerto Montt, Valdivia.
Wir tauchten ein in die wilde Schönheit Patagoniens. Wir wanderten im Nationalpark Torres del Paine und bestaunten den kalbenden Perito-Moreno-Gletscher bei El Calafate, ein beeindruckendes Naturschauspiel aus Eis und Wasser. 📍 Highlights: Torres del Paine, Puerto Natales, El Calafate, Perito-Moreno-Gletscher.
Wir erreichten das "Ende der Welt" in Ushuaia an der Beagle-Kanal. Über die Magellanstraße reisten wir weiter nach Buenos Aires und beendeten unsere Reise bei den gewaltigen Wasserfällen von Iguazú an der Grenze zu Brasilien. 📍 Highlights: Ushuaia, Magellanstraße, Buenos Aires (Tango), Wasserfälle von Iguazú.
Wir besuchten das entspannte Uruguay auf der anderen Seite des Rio de la Plata. Wir schlenderten durch die historischen Gassen von Colonia del Sacramento, erkundeten Montevideo und genossen das Strandleben im mondänen Punta del Este. 📍 Highlights: Colonia del Sacramento (UNESCO), Montevideo, Punta del Este, Piriápolis.
Wir legten eine Segelpause ein und erkundeten Bangkok und den schwimmenden Markt Damnoen Saduak auf dem Landweg. Wir genossen die exotischen Düfte der Garküchen, besuchten prunkvolle Tempel und ließen uns von der Herzlichkeit der Menschen im „Land des Lächelns“ verzaubern, bevor es zurück in den Pazifik ging. 📍 Highlights: Bangkok, Damnoen Saduak, kulinarische Entdeckungen.
Wir tauchten ein in die Inselwelt der Gesellschaftsinseln. Von Tahiti bis Bora Bora segelten wir durch türkisblaue Lagunen, ankerten im Schatten üppig grüner Gipfel und erlebten den Südsee-Traum aus Vanilleduft, Blumenketten und polynesischem Lebensgefühl. 📍 Highlights: Tahiti, Moorea, Bora Bora, Raiatea.
In den abgelegenen Northern Cook Islands besuchten wir das Atoll Penrhyn. In den Dörfern Omoka und Tautua wurden wir wie Familienmitglieder aufgenommen, tauschten Waren gegen Perlmutt und erlebten eine berührende Gastfreundschaft fernab jeglicher Touristenströme. 📍 Highlights: Penrhyn Atoll, Omoka, Tautua, Perlmutt-Handwerk.
Wir kehrten zurück in die Reviere Polynesiens, um weitere Inseln zu erkunden. Wir nutzten die Zeit für Wartungsarbeiten und genossen erneut die Sicherheit der geschützten Lagunen, während wir die nächsten großen Etappen unserer Reise planten. 📍 Highlights: Papeete, Lagunenleben, Seglergemeinschaft.
Eine spektakuläre Reise durch die Atacama-Wüste und das bolivianische Hochland. Wir staunten über die Geysire von El Tatio, überquerten die Grenze nach Bolivien und erlebten die surrealen Landschaften der Laguna Colorada und der endlosen Salzwüste Salar de Uyuni. 📍 Highlights: San Pedro de Atacama, Altiplano, Laguna Colorada, Salar de Uyuni.
Zu Beginn des Jahres unternahmen wir eine große Erkundungstour. Von den quirligen Metropolen Südostasiens (Singapur und Kuala Lumpur) bis hinunter nach Australien (Sydney) sammelten wir Eindrücke für spätere Segelziele und genossen die Vielfalt der Kulturen und Kontinente. 📍 Highlights: Kuala Lumpur, Singapur, Sydney, Outback-Eindrücke.
Ein letztes Mal genossen wir die polynesische Lebensart. Wir verabschiedeten uns von liebgewonnenen Orten und Freunden in den Gesellschaftsinseln und bereiteten die NatHape auf die Weiterreise in die einsamen Atolle der Cook-Inseln vor. 📍 Highlights: Abschied von Tahiti, letzte Inselerkundungen.
Wir erreichten das legendäre Atoll Suwarrow. Als einzige Yacht in der Lagune lebten wir wie Robinson Crusoe, beobachteten Fregattvögel, die vielen Haie und genossen die absolute Stille in diesem unbewohnten Nationalpark mitten im Pazifik. 📍 Highlights: Suwarrow Nationalpark, Robinson-Feeling, unberührte Natur.
Wir erreichten Pago Pago in American Samo und erkundeten die Insel. In Apia der Hauptstadt von Western Samoa und tauchten in die Welt von „Fa'a Samoa“ ein. Wir besuchten das Grab von Robert Louis Stevenson, bewunderten die kraftvollen Tänze der Samoaner und erkundeten die üppigen Regenwälder und Wasserfälle der Insel Upolu, bevor wir Kurs auf Tonga setzten. 📍 Highlights: Pagp Pago (AS), Apia (WS), Fuipisia Wasserfall, Piula Cave Pool, traumhafte Strände) .
In der Inselwelt von Vava'u fanden wir eines der schönsten Segelreviere des Pazifiks. Wir navigierten durch geschützte Fjorde, schnorchelten in der leuchtenden Swallow's Cave und genossen die friedliche Atmosphäre im „Königreich der Inseln“, während die ersten Buckelwale die Küsten erreichten. 📍 Highlights: Vava'u-Gruppe, Neiafu, Swallow's Cave, Port of Refuge.
Wir kehrten zurück in das französische Territorium. Auf Wallis genossen wir die Ruhe in der riesigen Lagune und auf Futuna sowie der unbewohnten Schwesterinsel Alofi erlebten wir erneut die beeindruckende Gastfreundschaft der polynesischen Monarchien fernab der Moderne. 📍 Highlights: Mata-Utu, Sigave-Bucht (Futuna), Schnorcheln vor Alofi.
Wir erreichten Fidschi und machten in Savusavu fest. Wir erkundeten die „Hidden Paradise“ Insel Vanua Levu, badeten in heißen Quellen und begannen unsere Reise durch die weitläufige Inselwelt, die uns mit ihrem Mix aus melanesischer Kultur und indischen Einflüssen faszinierte. 📍 Highlights: Savusavu, Waitui Marina, Kava-Zeremonien, Vanua Levu.
Eine faszinierende Landreise führte uns in das Reich der aufgehenden Sonne. Wir erlebten den herbstlichen Farbenrausch in den Tempelgärten von Kyoto, das quirlige Leben in Tokio und waren tief beeindruckt von der Perfektion, der Höflichkeit und dem Kontrast zwischen Shinto-Schreinen und High-Tech. 📍 Highlights: Tokio (Shibuya), Kyoto (Kinkaku-ji), Nara (Hirschpark), Shinkansen-Fahrten.
Unsere Reise durch Indien begann am Fuße des Himalayas. Wir besuchten die heiligen Städte am Ganges, beobachteten gläubige Hindus bei ihren Ritualen in Haridwar und genossen die friedliche Atmosphäre und die Yoga-Zentren in Rishikesh. 📍 Highlights: Rishikesh (Ganges-Ufer), Haridwar (Aarti-Zeremonie), Mussoorie, Dehradun.
Wir tauchten ein in das farbenprächtige Rajasthan. In der Wüste Thar erkundeten wir die goldene Stadt Jaisalmer, bewunderten die kunstvollen Haveli-Häuser in Mandawa und erlebten die einzigartige Stimmung bei einer Kamelsafari durch die Dünen. 📍 Highlights: Jaisalmer (Fort & Havelis), Bikaner (Rattentempel Karni Mata), Mandawa, Wüste Thar.
Wir besuchten die romantische Seenstadt Udaipur und die imposante Festung Chittaurgarh. Unsere Route führte uns weiter durch die "blaue Stadt" Jodhpur bis in die "pinke Stadt" Jaipur, wo wir die prunkvollen Paläste der Maharajas bestaunten. 📍 Highlights: Udaipur (City Palace), Jodhpur (Mehrangarh Fort), Jaipur (Amber Fort & Hawa Mahal), Pushkar.
Zum Abschluss unserer Reise standen die großen Monumente auf dem Plan. Wir bestaunten das Taj Mahal in Agra bei Sonnenaufgang, besuchten den Goldenen Tempel der Sikhs in Amritsar und tauchten nach unserer Rückkehr nach Dehli in das quirlige Chaos dieser Stadt. 📍 Highlights: Agra (Taj Mahal), Amritsar (Goldener Tempel), Delhi (Rotes Fort), Wagah Border (Grenzeremonie).
Wir besuchten das Emirat Dubai und staunten über die rasant wachsende Skyline in der Wüste. Wir erkundeten die riesigen Malls, beobachteten das Treiben am Dubai Creek und erlebten den extremen Kontrast zwischen traditionellen Souks und den luxuriösen Hotelbauten der Superlative. 📍 Highlights: Dubai Skyline, Souks, Dubai Creek, Jumeirah.
Auf den Spuren der Pharaonen reisten wir durch Ägypten. Wir bestaunten die Pyramiden von Gizeh, erkundeten das Chaos von Kairo und reisten weiter nach Luxor, um im Tal der Könige und in den gewaltigen Tempelanlagen von Karnak tief in die antike Geschichte einzutauchen. 📍 Highlights: Pyramiden von Gizeh, Kairo, Luxor (Tal der Könige), Nil-Ufer.
Wir entdeckten die koloniale Perle Cartagena an der Karibikküste Kolumbiens. Wir schlenderten durch die farbenfrohen Gassen der historischen Altstadt, besuchten die imposante Festung San Felipe und genossen die lebensfrohe Atmosphäre und die rhythmische Musik in den Straßen. 📍 Highlights: Cartagena (Altstadt), Castillo San Felipe de Barajas, Karibikküste.
Ein Abstecher an die US-Westküste führte uns nach San Francisco. Wir überquerten die Golden Gate Bridge im typischen Nebel, fuhren mit den legendären Cable Cars über die steilen Hügel der Stadt und besuchten die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz mitten in der Bucht. 📍 Highlights: Golden Gate Bridge, Cable Cars, Alcatraz, Fisherman's Wharf.
Wir erkundeten die Inselketten der Mamanucas und Yasawas. Wir ankerten in der berühmten Blue Lagoon, besuchten traditionelle Dörfer wie Botaira und tauchten in die spektakulären Sawa-i-Lau Höhlen ein, bevor wir für Besorgungen nach Lautoka zurückkehrten. 📍 Highlights: Blue Lagoon, Sawa-i-Lau Caves, Mamanuca Inseln, Lautoka, Vuda Point.
Unsere Reise führte uns zur „Garteninsel“ Taveuni. Wir überquerten die Datumsgrenze zu Fuß, wanderten zu den Bouma-Wasserfällen und fanden in Fawn Harbour einen geschützten Ankerplatz inmitten unberührter Natur und herzlicher Dorfgemeinschaft. 📍 Highlights: Taveuni (Bouma Falls), Datumsgrenze (180° Meridian), Fawn Harbour, Savusavu.
Wir entdeckten die abgelegenen französischen Inseln Wallis und Futuna. Wir navigierten durch die schwierige Passpassage von Wallis, erkundeten die einsamen Strände der unbewohnten Nachbarinsel Alofi und waren beeindruckt von der tief verwurzelten polynesischen Kultur und der Herzlichkeit der Inselkönige. 📍 Highlights: Mata-Utu (Wallis), Futuna, Insel Alofi, Kraterseen & Korallenriffe.
Zum Ausklang der Saison segelten wir erneut durch die Inselwelt der Mamanucas und Yasawas. Wir genossen die einsamen Ankerplätze und die kristallklaren Lagunen, während wir die NatHape langsam auf die bevorstehende Zyklonzeit vorbereiteten. 📍 Highlights: Naviti Island, Yasawa-i-Rara, Musket Cove, Vorbereitung auf die Sturmsaison.
Wir erlebten (wieder aus der Ferne) die gewaltige Zerstörungskraft von Zyklon Tomas. In Savusavu hatten wir die NatHape in Sicherheit gebracht, während der Sturm mit orkanartigen Böen über die Inseln fegte. 📍 Ereignis: Schutzmaßnahmen in Savusavu, Überstehen des Zyklons der Kategorie 4.
Nach dem Sturm kehrten wir in die Yasawas zurück und besuchten die Insel Malake. Wir erlebten die beeindruckende Hilfsbereitschaft und Widerstandsfähigkeit der Einheimischen beim Wiederaufbau ihrer Dörfer und genossen die zurückkehrende Ruhe auf dem Wasser. 📍 Highlights: Insel Malake (Dorfbesuch), Yasawa-Gruppe, Blue Lagoon (Rückkehr).
Wir erlebten die Urgewalten Vanuatus: Auf Tanna standen wir am Rand des aktiven Vulkans Yasur und beobachteten die massiven Ausbrüche. Auf der Insel Pentecost wurden wir Zeugen des spektakulären Nagol-Rituals, bei dem sich mutige Männer beim „Land-Diving“ von hölzernen, um die Palmen gebauten, Türmen stürzen. 📍 Highlights: Vulkan Yasur (Tanna), Port Resolution, Nagol-Ritual (Pentecost), Port Vila.
Unsere Reise führte uns zur „schwarzen Insel“ Ambrym, bekannt für ihre traditionellen Tänze und Schnitzereien. In Espiritu Santo erkundeten wir kristallblaue Süßwasserquellen und tauchten ein in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, bevor wir in geschützten Buchten wie Port Sandwich ankerten. 📍 Highlights: Ambrym (Rom-Tanz), Espiritu Santo (Blue Holes), Malekula (Port Sandwich), Aese Island.
Wir kehrten nach Tanna zurück, um die tiefe Verbindung zu den Menschen in Port Resolution zu pflegen. Ein letztes Mal besuchten wir den Vulkan Yasur und genossen die herzliche Gastfreundschaft, bevor wir uns von diesem faszinierenden Archipel verabschiedeten. 📍 Highlights: Port Resolution Village, Vulkan Yasur (erneuter Aufstieg), Abschied von Vanuatu.
Wir erkundeten die Vielfalt der Fidschi-Inseln, von der geschäftigen Hauptstadt Suva bis zu den einsamen Yasawa-Inseln. Wir nahmen an traditionellen Kava-Zeremonien teil, tauchten in kristallklarem Wasser und genossen das herzliche „Bula“, das uns überall auf den Inseln begleitete. 📍 Highlights: Suva, Musket Cove, Yasawa-Gruppe, Kava-Zeremonien.
Wir legten eine Pause vom Segeln ein und verbrachten die Weihnachtszeit in der Heimat. Es war eine Zeit für Familie und Freunde in Zürich und im Elsass, während die NatHape sicher im Pazifik auf unsere Rückkehr und die Fortsetzung der Reise wartete. 📍 Highlights: Familienzeit.
Den Start in das neue Jahr nutzten wir für organisatorische Vorbereitungen und Besorgungen in Europa. Mit frischer Energie und neuer Ausrüstung im Gepäck planten wir die kommenden Etappen durch die Inselwelt Melanesiens Richtung Australien. 📍 Highlights: Reiseplanung, Logistik & Ausrüstung.
Eine spannende Landreise führte uns nach Südkorea. Wir besuchten die pulsierende Metropole Seoul, erkundeten historische Paläste und moderne Märkte und waren beeindruckt von der perfekten Symbiose aus jahrtausendealter Tradition und modernster Technologie. 📍 Highlights: Seoul (Gyeongbokgung-Palast), Incheon, Koreanische Küche.
Wir kehrten nach Savusavu zurück, um letzte Wartungsarbeiten durchzuführen und uns auf die Weiterreise vorzubereiten. Ein erneuter Abstecher in die Yasawa-Inselgruppe bot uns noch einmal die Gelegenheit, die paradiesische Ruhe und die traumhaften Korallenriffe zu genießen. 📍 Highlights: Savusavu (Waitui Marina), Yasawa-Inseln, Schnorcheln an unberührten Riffen.
Von Lautoka aus unternahmen wir unsere finale Tour durch die Yasawas. Wir besuchten die Insel Naviti, verabschiedeten uns von lieb gewonnenen Ankerplätzen und klarierten schließlich aus, um Kurs auf die Lousiaden in Papua-Neuguinea zu nehmen. 📍 Highlights: Lautoka (Marktbesuch), Naviti Island, Vorbereitung auf die Überfahrt nach PNG.
Wir erlebten die ungebändigte Natur Vanuatus. Wir standen am Kraterrand des aktiven Vulkans Mount Yasur auf Tanna, besuchten traditionelle Dörfer und waren fasziniert von der herzlichen Gastfreundschaft der Menschen, während wir uns durch die Inselkette nach Norden arbeiteten. 📍 Highlights: Tanna (Mount Yasur), Port Vila, Maskelyne Islands, vulkanische Landschaften.
In den abgelegenen Louisiaden-Archipel von Papua-Neuguinea tauchten wir in eine Welt des Tauschhandels ein. Fernab der Zivilisation navigierten wir durch unberührte Korallenriffe, besuchten winzige Inselgemeinschaften und genossen die absolute Ruhe in den türkisfarbenen Lagunen. 📍 Highlights: Louisiaden-Archipel, Misima Island, Panasia, Tauschhandel mit Locals.
Wir passierten die anspruchsvolle Torres-Straße zwischen Neuguinea und Australien. Nach einem Zwischenstopp auf Thursday Island segelten wir durch die Arafurasee bis nach Darwin, wo wir uns auf den Sprung über den Indischen Ozean. 📍 Highlights: Torres Strait, Thursday Island, Darwin, Kakadu National Park.
Wir erreichten Indonesien in Kupang und segelten durch die Inselwelt von Alor und Flores. Wir besuchten das traditionelle Bergdorf Takpala, erlebten die farbenfrohen Märkte von Kalabahi und ankerten in der unberührten Natur der „17 Islands“ bei Riung. 📍 Highlights: Kupang (Timor), Alor (Takpala Dorf), Flores, Riung Nationalpark.
Ein absoluter Höhepunkt war die Begegnung mit den Komodo-Waranen auf Rinca und Komodo. Danach segelten wir weiter nach Lombok, wo wir die entspannte Atmosphäre der Gili-Inseln genossen und uns auf den kulturellen Wechsel Richtung Bali vorbereiteten. 📍 Highlights: Rinca & Komodo (Warane), Gili Air, Medana Bay (Lombok).
Auf Bali tauchten wir tief in die hinduistische Kultur ein. Wir erkundeten die Reisterrassen von Ubud, besuchten die heiligen Tempel Pura Besakih und Tanah Lot und ließen uns von der spirituellen Energie und den kunstvollen Tänzen der Insel verzaubern. 📍 Highlights: Ubud (Affenwald), Pura Besakih (Muttertempel), Tanah Lot, Reisterrassen von Jatiluwih.
Unsere letzte Etappe führte uns nach Java zu den Weltwundern Borobudur und Prambanan. Zum krönenden Abschluss steuerten wir Borneo an, wo wir mit dem Boot tief in den Dschungel fuhren, um Orang-Utans in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. 📍 Highlights: Borobudur & Prambanan (Java), Kumai (Borneo), Tanjung Puting Nationalpark (Orang-Utans).
Wir erkundeten die hypermoderne Metropole Singapur. Zwischen glitzernden Wolkenkratzern, kolonialem Erbe und den Garküchen von Little India und Chinatown erlebten wir den faszinierenden Kontrast aus Tradition und High-Tech am südlichsten Zipfel Festlandasiens. 📍 Highlights: Marina Bay Sands, Orchard Road, Chinatown, Little India.
Ein Kontrastprogramm in der Wüste: Wir besuchten Dubai und bestaunten die Superlative der Architektur. Vom Burj Khalifa bis zu den künstlichen Inselwelten erlebten wir eine Stadt, die sich rasant neu erfindet, gepaart mit traditionellen Besuchen in den Gold-Souks am Creek. 📍 Highlights: Burj Khalifa, Dubai Mall, Burj al Arab, Dubai Creek.
Wir segelten entlang der weniger besuchten Ostküste der malaiischen Halbinsel nach Norden. Wir entdeckten die paradiesischen Perhentian Islands, genossen die Ruhe in den thailändischen Gewässern des Golfs von Siam und erkundeten die Inseln Ko Samui und Ko Phangan. 📍 Highlights: Perhentian Islands, Tioman, Ko Samui, Golf von Thailand.
Zurück an der Westküste Malaysias navigierten wir durch die Straße von Malakka. Wir besuchten das historische Malakka, tauchten in das quirlige Leben von Kuala Lumpur ein und fanden in den nördlichen Marinas exzellente Stützpunkte für Wartungsarbeiten. 📍 Highlights: Malakka (UNESCO), Kuala Lumpur (Petronas Towers), Port Dickson, Pangkor.
Wir verbrachten den Jahreswechsel in der thailändischen Inselwelt. In der Andamanen-See genossen wir spektakuläre Sonnenuntergänge vor Phuket, erkundeten die bizarren Felsformationen der Phang Nga Bucht und feierten in entspannter Atmosphäre unter Seglern. 📍 Highlights: Phuket, Phang Nga Bay, James Bond Island, Ko Lanta.
Ein neuer Abschnitt begann: Wir verließen die Halbinsel und setzten Kurs auf Borneo. Nach einem Stopp in Singapur überquerte die NatHape das Südchinesische Meer, um die wilde Nordküste Borneos (Sarawak) mit ihren riesigen Flusssystemen und Regenwäldern zu erreichen. 📍 Highlights: Singapur, Überquerung Südchinesisches Meer, Kuching (Sarawak), Santubong.
Wir besuchten das Sultanat Brunei und bestaunten die prunkvollen Moscheen in Bandar Seri Begawan. Auf den Flüssen Borneos begegneten wir Nasenaffen im Dschungel und tauchten in das Leben der Wasserdörfer ein, während wir weiter nach Nordosten segelten. 📍 Highlights: Bandar Seri Begawan (Brunei), Wasserdorf Kampong Ayer, Miri, Flussfahrten.
An der Nordspitze Borneos in Sabah erlebten wir Natur-Highlights. Wir besuchten die Orang-Utans im Rehabilitationszentrum Sepilok, beobachteten Wildtiere am Kinabatangan-Fluss und genossen die bunte Unterwasserwelt vor Kota Kinabalu, bevor es Richtung Philippinen ging. 📍 Highlights: Kota Kinabalu, Sepilok (Orang-Utans), Kinabatangan River, Sandakan.
Wir erreichten die Philippinen in Palawan und segelten durch das abgelegene Rio Tuba bis nach Negros. Wir erkundeten Puerto Princesa und fanden in der Bonbonon-Bay einen sicheren Hafen, um in das authentische Leben der Visayas einzutauchen. 📍 Highlights: Rio Tuba (Palawan), Puerto Princesa, Bonbonon-Bay, Dumaguete (Negros).
Wir erreichen Puerto Princess und erkunden von dort aus die Inselwelt der Visayas und fanden in der gut geschützten Bonbonon-Bay auf Negros ein neues Zuhause. Wir besuchten die lebhaften Märkte von Dumaguete, unternahmen Ausflüge in die Berge zu den Twin Lakes und lernten die herzliche Seglergemeinschaft in diesem tropischen Paradies kennen. 📍 Highlights: Puerto Princess, Bonbonon-Bay, Dumaguete (Negros), Twin Lakes (Balinsasayao), Küstensegeln Visayas.
Während unserer Zeit auf Bohol erlebten wir ein schweres Erdbeben der Magnitude 7.2. Wir besuchten die berühmten Chocolate Hills und die kleinen Tarsier-Primaten, während wir gleichzeitig die Zerstörungen und den Mut der lokalen Bevölkerung dokumentierten. 📍 Highlights: Chocolate Hills, Tarsier-Reservat, Tagbilaran, Erlebnisse während des Erdbebens.
Wir überstanden den verheerenden Super-Taifun Haiyan in der schützenden Bonbonon-Bay. Die folgenden Monate verbrachten wir mit Reparaturen am Schiff und erlebten eine Welle der Solidarität unter den Seglern und Einheimischen. 📍 Ereignisse: Schutzmaßnahmen vor Haiyan (Yolanda), Alltag in der Segler-Community, Bonbonon.
Wir erkundeten die „Hexeninsel“ Siquijor und besuchten die quirligen Tiermärkte von Malatapay. In Oslob beobachteten wir die imposanten Walhaie aus nächster Nähe und genossen das einfache Leben fernab der Touristenströme. 📍 Highlights: Siquijor (Lazi Convent), Walhai-Beobachtung in Oslob, Markt in Malatapay, Bonbonon.
Wir legten eine Pause vom Bordalltag ein und fliegen nach Europa. 📍 Highlights: Eine Reise ohne Reparaturen 🤣😂.
Von der Marina Smir aus tauchten wir tief in die orientalische Welt Marokkos ein. Wir erkundeten die verwinkelten Gassen der Medina von Fès, besuchten die römischen Ruinen von Volubilis und ließen uns vom bunten Treiben und den Düften der Souks in den Königsstädten verzaubern. Fazit: Marokko ist ein grossartiges Reiseland. 📍 Highlights: Chefchauen, Fès, Atlasgebirge, Merzouga, Alt Benhaddou, Marrakech.
Wir segelten durch die traumhafte Inselwelt von Nord-Palawan. Wir erkundeten die bizarren Kalksteinfelsen von El Nido, besuchten eine Safari in Calauit und suchten Schutz vor den Ausläufern des Taifuns Hagupit in den versteckten Buchten von Busuanga und Coron. 📍 Highlights: El Nido (Bacuit Archipel), Coron (Wracktauchen), Calauit Safari Park, Busuanga.
Zum Abschluss unserer Philippinen-Zeit erkundeten wir den Süden. Wir bestaunten die gewaltigen Tinuy-an Wasserfälle auf Mindanao, entdeckten die geheimnisvolle Sohoton-Bucht mit ihren Millionen Quallen und fanden in der Holiday Oceanview Marina bei Davao einen perfekten Liegeplatz. 📍 Highlights: Sohoton Cove (Bucas Grande), Tinuy-an Falls, Bislig Bay, Davao (Samal Island).
Wir erkundeten die quirlige Metropole Bangkok mit ihren prächtigen Tempeln und dem pulsierenden Leben am Chao Phraya. Ein Ausflug führte uns nach Kanchanaburi, wo wir die historische Brücke am Kwai besuchten und tief in die Geschichte der Thailand-Burma-Eisenbahn eintauchten. 📍 Highlights: Bangkok (Großer Palast & Wat Pho), Kanchanaburi, Brücke am Kwai, Hellfire Pass.
Ein absoluter Höhepunkt unserer Reise: Die Tempelanlagen von Angkor. Wir bestaunten den Sonnenaufgang über Angkor Wat, erkundeten die mystischen, von Bäumen überwucherten Ruinen von Ta Prohm und ließen uns von den riesigen Steingesichtern des Bayon-Tempels verzaubern. 📍 Highlights: Angkor Wat, Ta Prohm, Bayon Tempel, Siem Reap.
In Myanmar tauchten wir in eine andere Welt ein. Wir wanderten durch das Pagodenfeld von Bagan, beobachteten die Einbein-Ruderer auf dem Inle-See und besuchten die goldglänzende Shwedagon-Pagode in Rangun – ein Land voller Spiritualität und beeindruckender Herzlichkeit. 📍 Highlights: Bagan (Tempelwelt), Inle-See (Schwimmende Gärten), Rangun (Shwedagon-Pagode), Mandalay.
Unsere zweite Indien-Reise führte uns in die spektakuläre Bergwelt des Nordens. Von Delhi aus reisten wir nach Srinagar in Kaschmir, wo wir auf einem Hausboot lebten, und weiter nach Ladakh, um in die tiefverwurzelte buddhistische Kultur der Klöster einzutauchen. 📍 Highlights: Srinagar (Dal-See), Klöster von Likir & Alchi, Leh, buddhistische Tempelwelten.
Wir überquerten einige der höchsten befahrbaren Pässe der Welt. Durch das Nubra Valley erreichten wir den tiefblauen Pangong Tso an der Grenze zu Tibet und kehrten schließlich über die imposanten Gletscherlandschaften von Sonamarg zurück. 📍 Highlights: Nubra Valley (Hunder), Chang La & Khardung La Pass, Pangong-See, Sonamarg (Thajiwas-Gletscher).
Wir starteten unsere zweite Indonesien-Tour im Norden von Sulawesi und segelten zu den Molukken. Ein absolutes Highlight war Raja Ampat: Wir navigierten durch die bizarre Inselwelt von Wayag, bestaunten die Artenvielfalt unter Wasser und durchquerten die spektakuläre Kabui-Passage. 📍 Highlights: Tahuna (Sangihe), Vulkan Karangetang, Ternate, Raja Ampat (Wayag & Kabui-Passage), Pef.
Unsere Reise führte uns in den Wakatobi-Nationalpark, wo wir in die Welt der Seenomaden eintauchten. Auf der Insel Buton erkundeten wir die Stadt Bau Bau und besuchten die traditionellen Bootsbauer in Tanah Beru, bevor wir Kurs auf Bali nahmen. 📍 Highlights: Wakatobi-Archipel (Wangi-Wangi), Bau Bau (Buton), Little Bali, Tanah Beru (Bootsbau-Tradition).
Wir kehrten nach Bali zurück und segelten weiter nach Kalimantan. Ein erneuter Besuch bei den Orang-Utans in Borneo und die Erkundung der Insel Belitung bildeten den Abschluss dieser Etappe, während wir uns langsam Richtung Malaysia orientierten. 📍 Highlights: Bali, Bawean, Kumai (Borneo), Sembilan-Inseln, Belitung (Tanjung Kelayang).
Wir erreichten Malaysia und machten auf der Insel Langkawi fest. Wir erkundeten den Archipel mit seinen dichten Regenwäldern, genossen die steuerfreien Vorzüge der Insel und segelten weiter südlich zur Insel Pangkor, wo wir die NatHape für anstehende Wartungsarbeiten vorbereiteten. 📍 Highlights: Langkawi (Kuah), Rebak Marina, Pangkor Marina, Telaga Harbour.
Wir erkundeten die Inselwelt rund um Phuket und die Provinz Krabi. Von Koh Lipe aus segelten wir nach Norden, besuchten die Höhlen von Koh Muk und genossen die spektakuläre Kulisse am Railay Beach sowie die einsamen Ankerplätze der Koh Hong Gruppe. 📍 Highlights: Koh Lipe, Koh Muk (Smaragdhöhle), Koh Lanta, Railay Beach (Krabi), Koh Hong.
Wir tauchten tief in die faszinierende Bucht von Phang Nga ein und besuchten das Pfahldorf Koh Pan Yi. Neben Wartungsarbeiten in der Boat Lagoon Marina blieb Zeit für kulturelle Entdeckungen auf Phuket, bevor wir wieder Kurs Richtung Malaysia nahmen. 📍 Highlights: Phang Nga Bucht, Koh Pan Yi (Pfahldorf), Boat Lagoon, Wat Chalong (Phuket).
Wir segelten entlang der malaiischen Westküste zurück nach Norden. Wir genossen die exzellente Küche in Penang, erkundeten die historische Altstadt von George Town und bereiteten die NatHape in der Rebak Marina auf Langkawi für die kommende Überquerung des Indischen Ozeans vor. 📍 Highlights: Penang (George Town), Rebak Island, Langkawi-Archipel.
Ein letztes Mal genossen wir die Gastfreundschaft Thailands. Wir verbrachten entspannte Tage in den Buchten von Phuket, feierten Weihnachten unter Palmen und erledigten die letzten Einkäufe und Klarierungsformalitäten für den großen Sprung über den Ozean. 📍 Highlights: Nai Harn Bay, Ao Chalong, Phuket.
Nach sechs Jahren in Südostasien hieß es „Bye Bye Asia“. Wir starteten in Malaysia und segelten nach Pulau Weh an der Nordspitze Sumatras. Trotz technischer Tücken wie einer defekten Starterbatterie und einem Radar-Update genossen wir die Gastfreundschaft in Sabang und bereiteten uns auf die 6.500 Seemeilen lange Überquerung des Indischen Ozeans Richtung Südafrika vor. 📍 Highlights: Telaga Harbour (Langkawi), Sabang (Pulau Weh), Äquatorüberquerung (zum 5. Mal), Vorbereitungen Indischer Ozean.
Nach einer anspruchsvollen Überfahrt erreichten wir das charmante Rodrigues, wo wir die entspannte Atmosphäre und die Gastfreundschaft der Bewohner genossen. Weiter ging es nach Mauritius – dort machten wir in Port Louis fest, erkundeten den botanischen Garten von Pamplemousses und die beeindruckende "Siebenfarbige Erde" in Chamarel. 📍 Highlights: Port Mathurin (Rodrigues), Port Louis, Chamarel, Pamplemousses (Mauritius).
Die französische Insel La Réunion war ein absolutes Kontrastprogramm. Wir ließen das Boot im Hafen von Le Port zurück und erkundeten das Landesinnere: Die spektakulären Bergkessel (Cirques) und die mondlandschaftliche Kulisse des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise haben uns tief beeindruckt. Ein Stück Europa mitten im Indischen Ozean. 📍 Highlights: Piton de la Fournaise, Cirque de Salazie, Le Port, Saint-Denis.
Wir erkundeten die Ost- und Nordküste Madagaskars. Nach dem Besuch der geschichtsträchtigen Pirateninsel Sainte Marie umrundeten wir das anspruchsvolle Kap d'Ambre und fanden im lebhaften Hellville auf Nosy Be einen perfekten Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen. 📍 Highlights: Île Sainte-Marie, Kap d'Ambre, Nosy Be, Hellville (Andoany).
An der Westküste Madagaskars genossen wir die Ruhe einsamer Ankerplätze wie Nosy Iranja und Nosy Valiha. Schließlich verabschiedeten wir uns von der "roten Insel" und traten die mehrtägige Überfahrt über den südlichen Indischen Ozean Richtung Südafrika an. 📍 Highlights: Nosy Iranja, Pointe Berangomaina, Nosy Valiha, Passage nach Südafrika.
Wir erreichten Südafrika in Richards Bay und tauchten sofort in die Tierwelt ein. Auf Safaris im Hluhluwe-Imfolozi Park begegneten wir Nashörnern und Elefanten, bevor wir uns an die herausfordernde Navigation entlang der Wild Coast Richtung East London und Port Elizabeth wagten. 📍 Highlights: Richards Bay, Hluhluwe-Imfolozi Park (Big Five), East London, Port Elizabeth.
Ein Meilenstein unserer Reise: Wir umrundeten das Cape Agulhas und das Kap der Guten Hoffnung. In Kapstadt genossen wir die Victoria & Alfred Waterfront, bestiegen den Lion’s Head und erlebten den Start des Volvo Ocean Race, während die NatHape sicher im Schatten des Tafelbergs lag. 📍 Highlights: Cape Agulhas, Kap der Guten Hoffnung, Kapstadt (Tafelberg), Boulders Beach (Pinguine), Lion's Head.
Wir erreichten den rauen Atlantik und machten in Lüderitz fest. Wir erkundeten die bizarre Geisterstadt Kolmannskuppe, in der sich die Wüste die alten Diamantengräber-Häuser zurückholt, und genossen die deutsche Kolonialarchitektur inmitten der kargen Küstenlandschaft. 📍 Highlights: Lüderitz, Geisterstadt Kolmannskuppe, Diaz Point, Haifischinsel.
Von Walvis Bay aus starteten wir eine große Landreise. Wir beobachteten riesige Tierherden im Etosha-Nationalpark und bestiegen die gigantischen roten Dünen von Sossusvlei im Licht der aufgehenden Sonne – ein unvergesslicher Kontrast zu unserem Leben auf dem Meer. 📍 Highlights: Walvis Bay (Lagune), Etosha-Nationalpark, Dünen von Sossusvlei (Deadvlei), Vingerklip.
Mitten im Südatlantik machten wir an einer Mooring vor Jamestown fest. Wir erklommen die 699 Stufen der „Jacob’s Ladder“, besuchten Napoleons Exilresidenz Longwood House und waren fasziniert von der isolierten Schönheit und der außergewöhnlichen Geschichte dieser britischen Insel. 📍 Highlights: Jamestown, Jacob's Ladder, Longwood House (Napoleon), Jonathan die Schildkröte.
Karneval und Lebensfreude. Nach der Atlantik-Überquerung erreichten wir Jacaré. Wir tauchten ein in den pulsierenden Karneval von Olinda und erkundeten das Hinterland von Paraíba. 📍 Highlights: Jacaré (Cabedelo), Rio Paraíba, Olinda, Areia.
Nach einer 1.366 Seemeilen langen Passage von Brasilien, bei der wir zum sechsten Mal den Äquator überquerten, erreichten wir die Îles du Salut. Wir erkundeten die beklemmenden Ruinen der Teufelsinsel, bevor wir den Rivière Maroni flussaufwärts nach St. Laurent du Maroni segelten. Ein absolutes Highlight war das Eintauchen in das verzweigte Flusssystem des Crique Coswine: Inmitten des dichten Regenwaldes ankerten wir in absoluter Stille und erkundeten per Beiboot die unberührte Natur zwischen Lianen und Mangroven. 📍 Highlights: Îles du Salut (Teufelsinsel), St. Laurent du Maroni, Crique Coswine & Crique aux Boeufs Lamentins, Amazonas-Feeling.
Wir genossen das Segeln von Franz. Guayana direkt nach Martinque: Nach traumhaften Tagen von wirklich schnellem Segeln genossen wir die französische Lebensart. Es folgten Dominica mit seiner üppigen Natur und Guadeloupe, bevor wir schließlich Antigua erreichten. Dort bildete die Teilnahme an der berühmten "Classic Yacht Regatta" mit ihren majestätischen Segelyachten den krönenden Abschluss dieses Karibik-Abschnitts. 📍 Highlights: Martinique (Le Marin), Dominica, Guadeloupe, Antigua (Classic Yacht Regatta).
Nach der Überfahrt aus der Karibik erreichten wir Horta auf der Insel Faial. Wir verewigten uns mit einem bunten Bild auf der Hafenmauer, besuchten das legendäre „Peter Café Sport“ und erkundeten die beeindruckenden Vulkankrater und die üppig grüne Natur der Inseln Faial und São Jorge. 📍 Highlights: Horta (Hafenmauer), Peter Café Sport, Caldeira do Faial, São Jorge (Fajãs).
Wir passierten die Straße von Gibraltar und machten im spanischen La Linea fest fest. Wir besuchten Gibraltar, wo unsere Reise vor 15 Jahren begonnen hatte. 📍 Highlights: Rock of Gibraltar, Berberaffen, Europa Point, St. Michael’s Cave.
Wir besuchten die spanische Exklave Ceuta und die moderne Marina Smir in Marokko, von wo aus wir einen Ausflug in die faszinierende „blaue Stadt“ Chefchaouen im Rif-Gebirge unternahmen. 📍 Highlights: Ceuta, Marina Smir, Chefchaouen (Die blaue Stadt), Almerimar (Andalusien).
Anfang 2019 erlebten die Ostküste Spaniens und die Balearen heftige Winterstürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 48 Knoten, die zu Überflutungen führten, während Valencia glücklicherweise verschont blieb. Wir besuchten die spanische Exklave Melilla an der nordafrikanischen Küste und erkundeten die beeindruckende Festungsanlage „Melilla la Vieja“. Von dort aus unternahmen wir Ausflüge über die Grenze nach Marokko, besuchten die moderne Marina Saidia und tauchten in das orientalische Markttreiben ein. 📍 Highlights: Melilla la Vieja (Altstadt), Saidia, Grenzüberquerung Marokko, Hafenleben zwischen den Kontinenten.
Wir besuchten Nazaré und bestaunten die legendären Riesenwellen am Praia do Norte vom berühmten Leuchtturm aus. Wir erkundeten die historische Oberstadt Sítio, genossen die fantastische Aussicht über die Atlantikküste und ließen uns von der Kraft des Ozeans beeindrucken. 📍 Highlights: Nazaré Leuchtturm (Farol), Praia do Norte (Big Waves), Sítio, Hafen von Nazaré.
Wir nutzten die Zeit in Almerimar für umfangreiche Wartungsarbeiten an der NatHape. Inmitten der andalusischen "Plastikwüste" fanden wir eine hervorragende Infrastruktur für Segler vor und erkundeten bei Ausflügen das Hinterland und die nahegelegene Stadt Almería mit ihrer beeindruckenden Festung. 📍 Highlights: Marina Almerimar, Almería (Alcazaba), Sierra Nevada, Bootswartung.
Nach dem Lockdown genossen wir die wiedergewonnene Freiheit auf dem Wasser. Wir erkundeten die Südwestküste Sardiniens, besuchten das charmante Carloforte und segelten weiter nach Sizilien, wo wir in der idyllischen Inselwelt der Ägadischen Inseln vor Anker gingen. 📍 Highlights: Carloforte (Isola di San Pietro), Spiaggia Tuerredda, Sizilien, Isole Egadi (Favignana).
Unsere Reise führte uns entlang der Südküste Siziliens zu antiken Tempeln und barocken Städten. Wir bestaunten den Ätna von See aus, passierten Syrakus und segelten schließlich hinüber nach Apulien, wo uns die historische Hafenstadt Otranto mit ihrem kristallklaren Wasser empfing. 📍 Highlights: Selinunte (Tempelanlagen), Syrakus, Catania, Taormina & Ätna, Otranto (Apulien).
Wir erkundeten die albanische Riviera von Saranda aus. Wir waren beeindruckt von der Gastfreundschaft und der unberührten Natur, besuchten die antiken Ruinen von Butrint und das „Blaue Auge“ (Syri i Kaltër), während wir in kristallklaren Buchten wie Ksamil vor Anker lagen. 📍 Highlights: Saranda, Butrint (UNESCO-Weltkulturerbe), Syri i Kaltër (Blue Eye), Ksamil-Inseln.
Wir segelten entlang der italienischen Stiefelsohle und erkundeten die schroffe Küste Kalabriens. Wir besuchten das malerische Tropea, das spektakulär auf den Klippen thront, und genossen die herzliche Gastfreundschaft in kleinen Häfen wie Maratea, bevor wir Kurs auf die Liparischen Inseln nahmen. 📍 Highlights: Tropea, Maratea, Scilla (Straße von Messina), Capo Vaticano.
Wir kehrten nach Sardinien zurück und erkundeten die faszinierende Ostküste. Im Golf von Orosei ankerten wir vor traumhaften Buchten wie der Cala Luna, wanderten durch wilde Landschaften und genossen das türkisblaue Wasser und die beeindruckenden Kalksteinhöhlen der Insel. 📍 Highlights: Golf von Orosei, Cala Luna, Olbia, La Caletta, Tavolara.
Wir verbrachten die Wintermonate in Gaeta, zwischen Rom und Napoli gelegen. Wir nutzten die Zeit für kulturelle Entdeckungen.In Rom, wo wir die antiken Monumente und den Vatikan fast ohne Touristenströme erleben konnten, und erkundeten die winterliche Ruhe in der Region Latium. 📍 Highlights: Rom, Vatikan.
2008.11 - Uttarakhand: Ungeplante Abenteuer Rishikesh
Eigentlich sollte unsere Reise in die schroffen Höhen Ladakhs führen - jenem mystischen "Tibet Indiens", wo sich klare Bergluft mit tibetischen Gebetsfahnen mischt und die Pässe auf 4.000 Metern die Welt vom Himmel zu trennen scheinen. Doch der Winter kam diesmal unerbittlich früh: Bei -20°C und gesperrten Passstraßen blieb uns nur die kluge Entscheidung - umzukehren und Plan B zu aktivieren. So landeten wir statt in Ladakhs kargen Hochtälern in Uttarakhands grünen Bergen... und entdeckten ein völlig anderes, aber ebenso faszinierendes Gesicht Indiens.
Anmerkung: Wir haben im November 2015 die Reise in den Ladakh nachgeholt. Hier ist der Link dazu.
Von Delhi ins Herz des Gangeslandes
Unsere Route führte uns nach Rishikesh (wo selbst die Kühe zu meditieren scheinen), ins heilige Haridwar (wo abendliche Ganga-Aartis die Sinne betäuben) und hinauf in die kolonialen Höhen von Mussoorie (mit Teegärten statt Schneefeldern).
Haridwar, dieser brodelnde Schmelztiegel aus Glaube und Alltag, wurde zum unerwarteten Highlight:
Kein Ladakh, aber ... Dafür:
"Incredible India" - mit diesem Werbeslogan wirbt das Land für sich, und schon nach den ersten Stunden versteht man: Es ist keine leere Phrase, sondern eine lebendige, atemberaubende, manchmal auch schwindelerregende Wahrheit. Indien ist kein Land, das sich sanft vorstellt. Es stürmt auf einen ein - ein Wirbelwind aus Farben, Düften, Geräuschen und Gegensätzen, der alle Sinne gleichzeitig überfordert und verzaubert.
Ein Land der Superlative (und der Widersprüche)
Die erste Kulturschock-Phase
Die ersten Tage in Indien sind wie ein Sprung ins kalte Wasser - man zuckt zusammen, paddelt wild, und dann, ganz plötzlich, beginnt man zu schwimmen. Plötzlich ergibt das Chaos Sinn:
Warum es sich lohnt, durchzuhalten
Ja, die ersten Tage können überwältigend sein. Aber dann passiert etwas Magisches: Man beginnt, die Schönheit im scheinbaren Durcheinander zu sehen. Plötzlich schmeckt der Straßen-Chai besser als jedes Café-Latte, versteht man die Kunst des feilschenden Lächelns, und die anfängliche Überforderung verwandelt sich in pure Faszination.
Indien ist wie ein gewaltiges, lebendiges Puzzle - anfangs sieht man nur einzelne, bunte Teile, doch je länger man bleibt, desto mehr fügt sich alles zu einem atemberaubenden Bild zusammen. Und dann versteht man wirklich, was "Incredible India" bedeutet: nicht nur "unglaublich", sondern auch "unfassbar schön".
Es gibt einen Satz, den man in Indien überraschend oft von Einheimischen hört: "Never trust an Indian". Wenn selbst die Inder so über sich sprechen, sollte man vielleicht aufhorchen - aber auch verstehen, was dahintersteckt. Denn hier geht es weniger um Boshaftigkeit als um ein System, das seit Generationen funktioniert.
Die Kunst des Verhandelns (und des Abgrenzens)
Ja, es stimmt: Viele Begegnungen haben einen wirtschaftlichen Hintergrund. Der freundliche Herr, der am Bahnhof ein Gespräch beginnt? Er will Sie wahrscheinlich zu seinem Cousins Teppichladen lotsen. Der lächelnde Fremde, der ungefragt als "Guide" auftritt? Erwartet später eine "small commission". Das ist kein böser Wille - es ist einfach eine andere Kultur des Geldverdienens, in der jeder Zwischenhändler sein Stück vom Kuchen abhaben möchte.
Wie wir damit umgingen:
Das Dilemma mit den Bettlern
Die organisierte Bettelei ist zweifellos belastend. Besonders in Touristengebieten werden Kinder, Alte oder Menschen mit Behinderungen regelrecht als "Werkzeuge" eingesetzt.
Unsere Erfahrung:
Der allgegenwärtige "Staatszuschlag"
Ob an Tempeln, Bahnhöfen oder Sehenswürdigkeiten: Plötzliche "offizielle Gebühren" (die gerne mal nur für Ausländer gelten) sind nervig. Aber:
Das Paradox der Preise
Ja, das Geschachere und die ständigen Monetarisierungsversuche sind anstrengend. Aber sie sind auch Teil des indischen Sozialgefüges. Wer das akzeptiert (und ein paar Tricks lernt), entdeckt dahinter ein Land von atemberaubender Großzügigkeit - wo der gleiche Teppichhändler, der Sie über den Tisch ziehen wollte, Sie später zum Chai einlädt und stolz Fotos seiner Enkel zeigt.
2008.11 - Rishikesh: Stadt der suchenden Seelen
Lakshman Jhula - Wo der Ganges Geschichten erzählt
An jener Stelle, wo der junge Ganges den Himalaya verlässt und sich in die Ebenen Nordindiens ergießt, spannt sich die legendäre Lakshman Jhula - eine schwingende Hängebrücke, die nicht nur Ufer verbindet, sondern Welten.
Brücke zwischen Mythos und Moderne
Der Name kündet von alten Legenden: Hier soll Lakshman, Bruder des Gottes Rama, den Fluss auf einem Seil überquert haben. Heute drängen sich Pilger, orange gekleidete Sadhus und staunende Besucher über die bröckelnden Holzplanken, während unter ihnen das eisige Gangeswasser tosend Richtung Benares strömt.
Rishikesh - Stadt der suchenden Seelen
Wie der Name verrät ("Heimat der Rishis"), ist dies der Ort jener heiligen Männer, die durch Yoga und Askese die göttliche Einheit suchen. Die Luft vibriert vor Mantras - vom frühmorgendlichen Om-Gesang in den Ashrams bis zum abendlichen Glockengeläut der Ganga Aarti.
Wo Chaos zur Meditation wird
Während auf der Brücke das bunte Treiben tobt (Händler, Affen, klingelnde Fahrräder), findet das wahre Wunder an den Ufern statt: Yogis in Lotushaltung, die im Morgengrauen regungslos verharren, während der Fluss ihre Füße umspült.
In Rishikesh lernt man: "Der Ganges trägt nicht nur Wasser, sondern die Geschichten aller, die ihn je berührt haben."
An den heiligen Ufern des Ganges in Rishikesh thront eine beeindruckende Statue des Hindu-Gottes Shiva - einer der wichtigsten Gottheiten des Hinduismus. Als Teil der Trinität (zusammen mit Brahma und Vishnu) verkörpert Shiva sowohl Zerstörung als auch Erneuerung, Meditation und kosmische Kraft.
Wichtige Details:
2008.11 - Haridwar: Wo der Himmel die Erde berührt
Haridwar - die "Gottespforte" - ist mehr als eine Stadt. Es ist ein Tor zwischen Welten, wo der Ganges den Himalaya verlässt und in die Ebenen Indiens hinabsteigt. Für Hindus einer der sieben heiligsten Orte, an dem sich das Göttliche im Fluss, im Stein und sogar im Hauch der Luft offenbart.
Abendliche Rituale am Lebensfluss
Wenn die Sonne hinter den grünen Hügeln versinkt, vollzieht sich an den Ghats (Flusstufen, rituelle Plätze an heiligen Flüssen) ein ergreifendes Schauspiel:
Hari-ki-Pauri: Das Herz der Pilger
Am Brahmakund, jenem mythischen Becken am Hari-ki-Pauri-Ghat, glauben Gläubige, dass sich himmlische Wasser mit dem Ganges vermischen. Hier soll ein Fußabdruck Vishnus im Stein verewigt sein - eine stumme Spur des Göttlichen.
Die Kuh - und andere göttliche Gäste
"Gott ist in allem", sagen die Hindus - und so teilen sich Pilger die Straßen mit heiligen Kühen, die gemächlich durch Tempelhöfe schlendern. Diese sanften Wesen gelten als Verkörperung der Lebenskraft, als "Mütter der Millionen". Wer genau hinsieht, entdeckt: Selbst die Affen an den Treppen der Ghats werden geduldet - als wüssten sie, dass sie in einer Stadt der Gnade leben.
Kumbh Mela: Wenn Haridwar die Welt empfängt
Alle zwölf Jahre verwandelt sich die Stadt im größten Pilgerstrom der Erde:
Selbst im Novembergewimmel 2008 spürten wir es - dieses merkwürdige Gefühl von Zeitlosigkeit. Ob der betende Greis im Wasser, die lachenden Kinder mit ihren Blumenopfern oder der Duft von Räucherstäbchen zwischen Teeständen: Hier ist alles zugleich uralt und lebendig.
In Haridwar lernt man: Heiligkeit ist kein Ort, sondern eine Art zu sehen - selbst im Gewühl von Millionen.
Am heiligen Hari-ki-Pauri-Ghat in Haridwar, wo der Stein den Fußabdruck Vishnus bewahrt, vollzieht sich jeden Abend ein Wunder: Der Ganges hört auf, nur Wasser zu sein. Er wird zum lebendigen Gott, zur Lichtstraße der Seelen, zum Spiegel zwischen Himmel und Erde.
Das Ritual der fließenden Ewigkeit
Wenn die Dämmerung die Himalaya-Gipfel vergoldet, versammeln sich Hunderte am Ufer:
Die Lichter der Erinnerung
Zwischen den Gebeten setzen Pilger zarte Blätterschiffchen aus:
Warum dieses Ritual berührt
Die Ganga Aarti ist kein Spektakel für Touristen. Sie ist Indiens Herzschlag in Reinform:
An diesem Ufer versteht man: Der Ganges fließt nicht nur durch Indien - er fließt durch die Zeit. Die Aarti ist unser Dank dafür, dass wir ihn einen Augenblick begleiten dürfen.
Der Lal Mata Tempel in Haridwar: Wo die Göttin rot leuchtet - und die Affen wild entscheiden, wer willkommen ist
In Haridwar, dieser brodelnden Heiligenstadt am Ganges, wo Gläubige und heilige Kühe um Platz auf den ghats kämpfen, steht ein Tempel, der sich frech von der Masse abhebt: Lal Mata Mandir, geweiht der "Roten Mutter". Und ja, der Name ist Programm - hier dominiert die Farbe der Leidenschaft, der Macht und… nun ja, auch ein bisschen der übereifrigen Dekorateure.
Warum dieser Tempel ein unvergessliches Erlebnis ist:
Ein Highlight mit Humorpotential:
An bestimmten Tagen wird die Göttin mit sindoor (rotem Pulver) überschüttet - da sieht es aus, als hätte eine göttliche Farbexplosion stattgefunden. Wer unvorsichtig ist, geht selbst etwas rötlicher hinaus als geplant. "Karma oder einfach schlechte Reflexe? You decide."
Es gibt in Indien eine ungeschriebene Regel: Wenn ein Mann in orangefarbenen Gewändern mit einem verbeulten Metalltopf vor deiner Tür steht, hast du gerade die Chance auf das beste Geschäft deines Lebens bekommen.
Sadhus, diese wandelnden Paradoxe aus Askese und Anarchie, ziehen durch das Land wie lebendige Mahnmale dafür, dass Besitz überbewertet ist. Ihr ganzes Hab und Gut: Ein Stock, ein Topf (kamandalu), und eine Garderobe, die aussieht, als hätte jemand eine Sonne zerkleinert und daraus ein Gewand genäht.
Warum gibt man ihnen Essen - und warum bedanken sie sich nicht?
Die Legende besagt: Ein Sadhu nimmt nicht, er gibt. Wenn du ihm Reis oder dal anbietest, ist das kein Almosen, sondern ein Deal. Seine Gegenleistung? Ein Upgrade für dein nächstes Leben. Kein Dank, kein Smalltalk - nur ein leichtes Nicken, als würde er innerlich sagen: "Notiert. Karma-Konto des Spenders: +100 Punkte."
Die Armen verstehen das instinktiv. Vielleicht, weil sie wissen, dass man im Spiel der Wiedergeburten jeden Vorsprung braucht. Oder weil ein Sadhu, der vor deiner Hütte sitzt, der einzige Gast ist, der nie über die Einrichtung meckert.
Die Wahrheit hinter dem Mythos
Natürlich gibt es auch Sadhus, die schlicht hungrig sind. Und ja, manche mögen tatsächlich dankbar sein - auch wenn sie es nie zugeben würden. "Dankbarkeit ist Anhaftung, und Anhaftung ist Maya (Illusion)! ... Aber die gulab jamun waren trotzdem gut."
Tapkeshwar-Tempel in Dehradun: Wo die Götter tropfend-verzaubert wohnen
Versteckt in einer smaragdgrünen Schlucht am Rande Dehraduns liegt der Tapkeshwar-Tempel - ein Ort, an dem das Göttliche nicht nur verehrt wird, sondern buchstäblich von der Decke tropft. Hier regiert kein goldglitzernder Prunk, sondern die magische Bescheidenheit der Natur: Ein uralter Höhlenheiligtum, geweiht Lord Shiva, wo sich Religion und Geologie ein atemberaubendes Stelldichein geben.
Warum dieser Tempel ein Geheimtipp ist:
Ein spirituelles Naturphänomen
Der Tempel ist kein Museum, sondern ein lebendiger Ort des Glaubens:
Der Legende nach versteckte sich hier einst Shivas Sohn Kartikeya vor seinem Vater. Die Tropfen? Seine heimlichen Tränen der Reue. Oder vielleicht doch nur Kondenswasser - aber welcher Gläubige würde das infrage stellen? 😉
2008.11 - Mussoorie: Britischer Charme mit Himalaya-Panorama
Die Briten wussten, wo es schön ist: 1827 gründeten sie Mussoorie als grünes Refugium in den Vorbergen des Himalaya - und bis heute strömen gestresste Delhites im Sommer hierher, um dem stickigen Smog der Hauptstadt zu entfliehen. Statt Abgasen atmet man hier würzige Kiefernluft, und statt Hupkonzerten begleitet einen das Rascheln von Rhododendronblättern.
Der Clou? Die "Queen of the Hills" (wie der Ort liebevoll genannt wird) bietet etwas, das selbst die beste Klimaanlage nicht schafft: einen atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Himalaya. Bei klarer Sicht wirken die Berge zum Greifen nah - als hätte ein Maler sie mit zu viel Weiß auf die Horizontlinie getupft.
Unsere Empfehlung:
2008.11 - Die heiligen Kühe Indiens 🐄✨: Staus, Segen und göttliche Dreistigkeit
In Indien sind nicht alle Tiere gleich heilig. Die Kuh ist die ungekrönte Königin - und sie weiß es. Sie trottet durch Märkte, als gehöre ihr der Platz, döst mitten auf der Autobahn wie ein Maharadscha auf Samtkissen, und stibitzt Gemüse mit der Unschuldsmiene einer Gottheit, die einfach zu gütig ist, um bestraft zu werden.
Warum die Kuh niemandem ausweicht (und warum das gut so ist)
Kuh-Protokoll: Was Touristen wissen müssen
✅ Erlaubt:
❌ Strikte No-Gos:
Göttliche Absurditäten
Warum selbst Atheisten Respekt zeigen
Die Kuh ist kein Tier - sie ist ein lebendiges Paradox:
Letzte Erkenntnis: 😄
Nach zwei Wochen in Indien wunderst du dich nicht mehr über Kühe im Supermarkt - sondern darüber, dass der Rest der Welt keine hat.