Wir haben beide Passatbäume um 57.5 cm gekürzt.

Die Passage durch den indischen Ozean von Sumatra nach Rodriguez hat gezeigt, dass die Passatbäume zu lang sind. Eine gröbere Welle von 130 Grad bei ca 30 Kn. Wind versetzte den Kurs des Schiffes um ca. 45 Grad. Der Autopilot steuerte sofort gegen an und die Welle tauchte unter dem Rumpf hindurch. Dadurch gab es für einige Sekunden eine grosse Seitenlage, dass der Passatbaum bei voller Besegelung ca. einen halben Meter ins Wasser tauchte. Bei 9 Knoten Geschwindigkeit war dies ein sehr aufregender Augenblick ... der Baum könnte brechen oder das Rigg hätte Schaden nehmen können. Wie auch immer, es ist nichts passiert aber es war eine Warnung und veranlasste uns zu dieser Änderung.

Bei der AMEL Super Maramu 2000 sind die Passatbäume bereits gekürzt. Nur die älteren Modelle haben die verlängerten Passatbäume. Nach unserer Änderung entspricht die Länge der Stangen denen der SM 2000.

Die neue Halterung für die Passatbäume
Die neue Halterung für die Passatbäume

Die Halterung ist im Prinzip dieselbe wie bei der Super Maramu 2000. Bei Gelegenheit werden wir die kleinen 315-er Stangen, welche den vorderen Teil der Passatbäume fest halten, an die Reeling anschweissern lassen.
Die Passatbäume in Aktion
Die Passatbäume in Aktion

Die 57.5 cm verkürzten Bäume bewähren sich. Wir denken, dass es damit in extremen Schräglagen kein gefährliches Eintauchen mehr ins Wasser gibt.