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Amel Super Maramu #158
Fenster neu abdichten
Fenster neu abdichten
Bei jeder Arbeit müssen 4 Punkte stimmen: Werkzeug, Material, Vorarbeiten und Ausführung. Bei uns mangelte es am verwendeten Silikon, den nach einem Jahr hatten wir ein Leck. Wir haben das Fenster ausgebaut und neu mit Sikaflex 295 UV abgedichtet.
Bugstrahlruder
Bugstrahlruder
Beim Bugstrahlruder stand die jährliche Watung an: Ölwechsel und Kontrolle. Die Konstruktion des Bugstrahlruders erlaubt es uns, diese Arbeiten durchzuführen ohne dass das Schiff aus dem Wasser muss.
Generator Onan
Generator Onan
Wir haben eine undichte Wasserleitung ersetzt, welche für die Kühlung des Motors zuständig ist.
Reparaturen an den Segeln
Reparaturen an den Segeln
Der Segelmacher in Gaeta hat einige kleinere Reparaturen an unseren Segeln vorgenommen. So sind wir „ready“ für die nächste Saison.
Polieren der Masten
Polieren der Masten
Wer freut sich nicht über einen schönen Aussichtspunkt. Wir haben ihn auf dem Schiff, oben im Mast. So alle Jahre wieder genissen wir die Aussicht beim Polieren
Elektronik der hydraulischen Gangway
Elektronik der hydraulischen Gangway
Wir haben die etwas komplizierte und immer Probleme verursachende Besenzzoni-Elektronik der Gangway durch eine einfache und robuste Lösung mit 5 Relays ausgetauscht. Da die Einzelteile schwer zu finden sind, haben wir die Arbeit durch einen lokalen Elektriker ausführen lassen. Geholfen hat uns, dass ei die Fernbedienung schon vor einem Jahr vom der bestehenden Elektronik auf die Bedienungsknöpfe verlegt haben (Bei Interesse siehe 2020 & 2019 Wartungsarbeiten).
Neue Unterlagsscheiben für die Bäume
Neue Unterlagsscheiben für die Bäume
Wer macht nicht gerne kleinere und unkomplizierte Unterhaltsarbeiten? Eine Arbeit dieser Sorte ist das Wechseln der Unterlagscheiben beider Bäume. Mit der Zeit reduzieren sie sich durch die Bewegungen der Bäume. Sind sie komplett abgearbeitet, dann sieht man das an der fehlenden, abgeschabten Farbe der Halterungen.
Erdung zum Kiel
Erdung zum Kiel
Ein Problem, das sicher alle „Super Maramus“ haben: Die Kupferverbindung für die Erdung, welche von oberhalb der Bilge zu einer Schraube des Kiels führt, ist unterbrochen, d.h. sie ist abgebrochen oder abgearbeitet. Wir haben diese Verbindung schon einmal in Französisch Polynesien mit viel Mühe ersetzt. Es ist nicht einfach die Schraube unten zu lösen, deshalb haben wir uns ein „Spezialwerkzeug“ erstellen lassen. Wir haben eine kurze Verlängerung um 1.20m verlängert und mit diesem Werkzeug kann man die Schraube ohne Probleme lösen. Damit die Schraube beim Hochziehen des Schlüssels nicht in die Bilge fällt, haben wir innerhalb des Schlüssel zweiseitiges, dünnes Klebeband geklebt (N.b. der Schlüssel hat die Grösse von 30mm). Wir wollen dieses Problem für immer lösen und werden ein dickes Kabel montieren (Foto folgt).
Bilgenpumpe
Bilgenpumpe
Nach der Demontage der gebrochenen Kupferleitung pumpte die Bilgen-Pumpe kein Wasser mehr. Wir konnten uns das nicht erklären und montierten eine Ersatzpumpe, welche uns dieselben Probleme bescherte. Also suchten wir weiter nach der Ursache und fanden diese auch. Die Pumpe zog am oberen Ventil Luft ein und nach dem Erneuern dieses Ventils war die Pumpe wieder bereit, das Wasser aus der Bilge zu befördern ….
Lichtmaschine am Onan-Generator
Lichtmaschine am Onan-Generator
Ein merkwürdiges Geräusch an der Lichtmaschine des Generators liess uns diese ausbauen. Wir sahen die Ursache des Geratters schnell, die Achse war nicht mehr an ihrem Platz. Da wir über kein Werkzeug verfügen, diese wieder hineinzupressen (der Gummihammer hilf nicht), suchten wir einen Mechaniker. Der erste sagte uns, dass er nur grosse Lichtmaschinen reparieren will. Der zweite meinte, es wäre besser eine neue Lichtmaschine zu kaufen. Der dritte nahm das Teil kurzerhand auseinander und presste die Achse hydraulisch wieder an seinen originalen Platz. Der für die Arbeit zu bezahlende Preis war geschenkt, trotz unserer Einsprache. Viva Italia :-))
Gelcoat Reparaturen
Gelcoat Reparaturen
An diversen Kanten des Schiffs haben sich sehr kleine Risse im Gelcoat gebildet. Wir haben diese auf der gesamten Länge und um die Locker herum repariert.
Scheuerleiste
Scheuerleiste
Die Scheuerleiste ist oben aus Gummi und unten aus Fiberglas. Die Arbeit muss wegen der unterschiedlichen Materialen in zwei Gängen durchgeführt werden. Der Farbcode für die Gummi- und die Poliuretano-Farbe ist RAL 8002.
Fussboden im Salon (1)
Fussboden im Salon (1)
Das Werkzeug für die Arbeiten und der verwendete Lack von „Epifanes“ hat sich bewährt. Da der Boden nun etwas heller als im Originalzustand ist, ist das Ambiente viel angenehmer. Nach ungefähr einer Woche Arbeit konnten wir den „Lackierungs-Lockdown“ in unserem Schiff wieder aufheben :-)).
Fussboden im Salon (2)
Fussboden im Salon (2)
Coronus-Virus sei Dank … Wir haben den Fussboden im Salon zu erneuert. Dazu benötigten wir etwas mehr als eine Woche Zeit. Zuerst wurde der alte Lack mit einem Messer und einem Abziehwerkzeug abgezogen (keine chemischen Produkte). Das ging erstaunlicherweise einfach und schnell. Danach haben wir den Fussboden geschliffen. Zum Lackieren nahmen wir Zweikomponentenlack von „Epifanes, Satin“ und trugen diesen in 5 Schichten auf.
Deck restauriert
Deck restauriert
Die Super Maramu hat eine Teakdeck-Imitation. Wir haben diese mit Topcoat komplett neu aufgebaut. Das Deck sah etwas verbraucht aus, denn das UV der Sonne und die 23-jährige Benutzung haben Spuren hinterlassen. Nun sieht unser "Teakdeck" wieder neu aus.
Wartung des Propellers
Wartung des Propellers
Unser Faltpropeller besteht aus drei Flügeln, welche automatisch beim Drehen in die richtige Lage versetzt werden. Jeder Flügel hat ein wassergeschmiertes Lager. Wir wechselten alle drei Lager, obwohl sie nach 25 Jahren hartem gebrauch noch unversehrt aussahen.
Neuer Turbo
Neuer Turbo
Leider haben heute die meisten Schiffe einen Motor mit einem Turbolader. Dadurch erreicht man mehr Leistung bei einem kleineren Motor. Bei unserem Turbo war das Bypass-Ventil in offener Stellung blockiert und dieser Fehler war nicht reparierbar. Ein neuer Turbo kostet in Deutschland rund 700€, wenn man den alten zurückschickt.
Dichtung am Niedergang
Dichtung am Niedergang
Was für eine "Zangengeburt"! Die originale Dichtung war defekt, denn sie klappte beim Öffnen der Türe nach innen und beim Schliessen derselben nach aussen, um dicke, schwarze Gummistreifen auf dem Lack zu hinterlassen. Also, die Zeit zum wechseln schien gekommen. Das Original war bei Amel nicht mehr erhältlich, vermutlich gibt es diese Dichtung nicht mehr. Wir haben es mit Dichtungen für's Badezimmer versucht, sie sind zu weich, geht nicht. Wir bestellten einige Abstreifdichtungen, die leider nicht passten, weil die Befestigungsleiste zu schmal oder zu hoch war. Nach unseren Anpassungen schien es vorerst zu klappen, aber auch die neue Dichtung biegt sich leider nach innen. Silikonfett hat geholfen und nun funktioniert es ... aber für wie lange :( ?
Installation Iridium Go
Installation Iridium Go
Das „Iridium Go“ ist ein Telefon, welches die Verbindung über Satelliten herstellt. Damit ist es möglich, weltweit von jedem Standort ein Gespräch zu führen oder die Wettervorhersagen zu empfangen.
Thermostat-Housing
Thermostat-Housing
Aluminium korrodiert im Gegensatz zu Stahl „unsichtbar“, weil das Material ohne hässliche Spuren ganz einfach zerfällt. Wir haben im Kühlwasser Rückstände gefunden und dabei die Abdeckung des Thermostats abgebaut und dabei festgestellt, dass das Teil zerfallen war. Die Niederlassung von Volvo in Valencia bestellte das Teil für uns in Schweden und als Lieferfrist wurde uns das typisch spanische „mañana“ genannt. Wir erhielten die Lieferung am nächsten Morgen um 13h. Da sollte niemand mehr über das „mañana“ in Spanien reklamieren ….
Webseite überarbeitet
Webseite überarbeitet
Die Webseite www.nathape.com gehört sicher zum Schiff, also haben wir sie im Zuge der Wartungsarbeiten ebenfalls verbessert. Neu kann unsere Seite u.a. in eine andere Sprache übersetzt werden und wir haben ebenfalls auf der ersten Seite eine Funktion "In der Webseite suchen" eingebaut. Dazu gibt es viele kleinere Änderungen und Anpassungen.
Forward Looking Sonar 2D
Forward Looking Sonar 2D
Der Vorgänger unseres "Forward Looking Sonars" haben wir mit einem baugleichen Gerät ersetzt. Das alte Gerät hat den Geist aufgegeben und darum gab es ein neues. Ein vorausschauendes Echolot hat viele Vorteile, man sieht den Verlauf des Grundes - je nach Tiefe - von 40 bis 200 Meter vor dem Schiff. Ein normales Echolot zeigt nur die Tiefe direkt unter dem Schiff an und man kann aufgrund dieser Angabe die kommende Tiefe lediglich abschätzen.
Plastikschienen Traveler ersetzt
Plastikschienen Traveler ersetzt
Der Traveler für die Genua läuft in Plastikschienen. Das Ersetzen ist einfach, wenn man weiss wie: Am Ende des Travelers wird die Schraube der Reelingstütze und das Endestück an der Travelerschiene entfenrt. Dann kann der Traveler einfach herausgezogen werden, indem man die Reelingstütze nach innen zieht.
Cockpit- und Deckbeleuchtung erneuert
Cockpit- und Deckbeleuchtung erneuert
Die Halterungen der Cockpit- und Decksbeleuchtungen waren nach 23-jährigem Gebrauch komplett zerbrochen und hingen nur noch an einer Niete an den Masten. Wir haben die beiden Lampen Halterungen mit neuen LED-Lampen ersetzt.
Fenster ersetzt
Fenster ersetzt
Die Sonne mit ihren UV-Strahlen lässt alles altern, resp. zerfallen. Es war Zeit, alle vier Deckfenster zu erneuern.
Neues Beiboot
Neues Beiboot
Dasselbe gilt für unser 7-jähriges Beiboot. Eine Reparatur lohnte sich nicht mehr, zumal ein Set Leim um die 50€ kostet. Wir haben das Beiboot aus 2-er-Hand für 800€ gekauft. Das Dinghi ist mit 2.70m etwas kürzer, was Nachteile (Länge läuft) und Vorteile (je kleiner, desto handlicher) bringt. Was uns am meisten stört, ist der innwendige V-Boden. Man kann unmöglich etwas abstellen ohne dass es kippt.
Tauwerk erneuert
Tauwerk erneuert
Da wir die Gelegenheit hatten, bei einem Freund zum Einkaufspreis qualitativ gutes Tauwerk zu kaufen, haben wir zugeschlagen und die meisten Leinen ausgewechselt. Seile sind teuer, trotz bestem Preis bezahlten wir um die 800€.
Neue Wasserpumpe eingebaut
Neue Wasserpumpe eingebaut
Unsere neue Wasserpumpe mit variablen Druck (je nach Wasserkonsum wird die Geschwindigkeit der Pumpe reguliert) ist ein Hit. Man hört sie nicht und sie stellt nicht dauernd ein und aus und, ein Druckbehälter wird nicht mehr benötigt.
Entlüftung Motorraum
Entlüftung Motorraum
Altersbedingt haben wir die Entlüftung des Generators im Motorraum ausgetauscht.
Ledleuchten
Ledleuchten
Im ganzen Schiff haben wir Ledleuchten in ~2m langen Schienen eingebaut. Die Platzierung ist immer zwischen der Wand und der Decke. Zu jeder Led-Leucht verbauten wir ein Dimmer, damit die benötigte Helligkeit eingestellt werden kann. Die Leuchten sind perfekt, endlich genug Licht und mit schöner Ambiance im Schiff.
Step Down Voltage Modul für LED einbauen
Step Down Voltage Modul für LED einbauen
Betreibt man die LEDs mit zu vielen Volts, gehen sie schnell kaputt. Unser Schiff hat 24V, aber da immer Batterien geladen werden, ist die Spannung permanent über 27V. Wir haben in China 3 "Step Down Voltage Module" gekauft und diese so eingestellt, dass die LEDs permanent mit 24V betrieben werden. Mit einem Gerät hatten wir ein kleines Problem. Ein Mail an den Lieferanten reichte, dass er uns sofort und unkompliziert das Gerät ersetzt hat.
Alle Spiegel erneuert
Alle Spiegel erneuert
Ob man es glaubt oder nicht, auch Spiegel altern. Die Farbe, welche das Spiegeln verursacht löste sich von den Rändern. Da wir hier in der Nähe des Hafens eine Glaserei haben, war die Enscheidung zu Erneuerung schnell getroffen :-))
Abdeckung Instrumente ersetzt
Abdeckung Instrumente ersetzt
Wer lackiert schon gerne?. Wir lieben Holz, aber nicht aussen am Schiff, ausser es ist des Nachbars Schiff. So haben wir die Armaturenabdeckung aus Holz durch eine aus Akryll ersetzt (gleiches Material wie die Fenster). Damit fällt für dieses Teil das periodische Lackieren für immer weg :-))
Erneuern von Wasserschläuchen
Erneuern von Wasserschläuchen
Ein paar Wasserschläuche erneuern schien uns eine leichte Aufgabe. Aber auf einem Schiff ist nichts einfach ... die Schläuche liegen direkt hinter dem Auspuff des Generators und unten rechts, am aller dümmsten Ort ist ein Verbindung von zwei Schläuchen mit einem rechten Winkel. Ein Plastikteil von Gardena, welches für einen variablen Winkel gebraucht werden kann, rettete uns. Überhabt sind die Teile von Gardena eine gute und praktische Lösung für alle Schlauchverbindungen. Man hat keine Probleme mit der Elektrolyse und auch nach Jahren sind sie dicht und intakt. Billige Alternativen sind keine gute Lösungen, da die Schraubverbindungen vielfach brechen.
Kantenschutz für die Fenster
Kantenschutz für die Fenster
Wir haben bei unseren Salonfenter einen Kantenschutz eingebaut (der schwarze Rand). Dieser verhindert, dass das Fenster in den weichen Wandüberzug hineingedrückt wird. Sieht gut aus und so ein Kantenschutz, welcher praktisch nichts kostet, sollte eigentlich vom Hersteller mit den Fenstern geliefert werden.
Kleinere Gelcoat Reparaturen
Kleinere Gelcoat Reparaturen
Das Arbeiten mit Gelcoat ist nicht allzu schwierig, wenn man weiss wie es geht. Und, man muss natürlich das richtige Material haben. Das grösste Problem war den perfekten Farbton zu finden. Man fragt die Koryphäen in den Marinas und man hört nur, wie schwierig es ist und wie viel Zeit (= viel €) es braucht, den richtigen Farbton zu mischen ... Die Farbcodes sind: die Hülle ist weiss, Deck und Masten = RAL 1013, die Holzimitation = NCS S4020 Y30R 210-20-4020 (es gibt dafür kein RAL Code), Orange Wasserline = RAL 2004, Scheuerleiste = RAL 8002. Mit diesen Codes geht man in einen Farben-Laden, kauft das Gelcoat und lässt es gratis einfärben. Dann beginnt man zu arbeiten und nach den ersten paar Reparaturen ist man selbst ein Experte … :-))
Reparatur manuelle Bilgenpumpe
Reparatur manuelle Bilgenpumpe
Wir hatten ein kleines Problem mit der manuellen Bilgenpumpe. Diese benutzt man dann, wenn die automatische Pumpe nicht funktioniert. Das zu grosse, angesaugte Gummiteil, welches irrtümlicherweise den Weg in die Bilge gefunden hat, war schnell entfernt :-))
Bugstrahlruder revidiert
Bugstrahlruder revidiert
Da wir Zeit haben, überarbeiteten wir das Bugstrahlruder. Dieses wird gebraucht, um beim Manövrieren das Schiff vorne seitwärts zu bewegen. Es ist ein wichtiger Bestandteil von unserem Schiff, darum sind wir sehr nett zu diesem Gerät. Versucht man bei stärkerem Wind - rückwärts - in einen schmalen Hafenplatz zu manövrieren, geht dies nur mit dem Bugstrahlrunder. Da wir etwas Öl verloren haben, entschieden wir uns, das Gerät vollkommen zu zerlegen und alle Lager und Dichtungen zu wechseln.
Rettungsinsel
Rettungsinsel
Unsere alte, 10-jährige, Rettungsinsel haben wir, ohne je eine Kontrolle durchführen zu lassen, entsorgt.Niemand kontrolliert diese und wenn vielleicht, dann zu horrenden Preisen. Hier in Valencia wären dafür um die 1'000€ fällig geworden, also haben wir bei svb.de eine neue für 825€ bestellt.
Gel-Batterien + Temperaturkontrolle
Gel-Batterien + Temperaturkontrolle
Nachdem bei uns innerhalb von 3 Jahren zwei Batteriebänke durch Kurzschlüsse nutzlos wurden, mussten wir neue Batterien kaufen. Wir haben dieses Mal Gel-Batterien bei https://www.autobatterienbilliger.de/ gekauft.Bei einem Kurzschluss der Batterie wird diese sehr heiss. Wir merken das erst beim Vorbeigehen, weil es etwas wärmer ist. Um das genau zu kontrollieren, haben wir ein Thermometer mit Aussenstation gekauft und diesen in das Batteriefach gelegt. Oben ist die Batterie- und unten die Raumtemperatur zu sehen.
Fernbedienung Gangway
Fernbedienung Gangway
Die Fernbedienung unserer Gangway und ein Relay in der Elektronik waren defekt. Die Reparatur bei Besenzzoni, dem Hersteller der Gangway, war unbezahlbar. Ein Elektroniker in Almerimar hat das Relay bestellt und zu einem guten Preis in die bestehende Elektronik eingebaut. Für die Fernbedienung haben wir einen 4-Kanal Funkempfänger in China, via Amazon, bestellt. Gekostet hat uns der qualitativ hochwertige Empfänger 40€. Mit diesem übersteuern wir die manuelle Schaltung. Wenn man es begriffen hat, wie's funktioniert, ist es ganz einfach einzubauen :-))
Dichtungen Traveler
Dichtungen Traveler
Ein unangenehmes Problem sind die Dichtungen der Schraubenlöcher der Schiene für den Traveler. Da wir Zeit hatten, einen neuen Set für die Zukunft zu erstellen, nahmen wir die zwei Stunden auf uns. Man braucht folgende Zutaten: einen 21mm Bohrer, Plastikholz mit der Dicke von 8mm und ein Führungsbrett für den Bohrvorgang. Bohren tut man ohne den Bohrer im Zentrum, denn man benötigt den ausgebohrten Kern. Diesen schlägt man mit einem Gummihammer in die Schraubenlöcher des Travelers und schon ist dieses leidige Problem sauber, billig und für lange Zeit gelöst.
2. Tiefenmesser eingebaut
2. Tiefenmesser eingebaut
Wir haben ein redundantes Echolot eingebaut. Der Grund dazu war, das Loch in den Armaturen zu füllen, welches durch den Wegfall vom Alternator an der Welle herrührte. Ein so grosses Loch zu schliessen ist nicht einfach und so haben wir ein weiteres Instrument eingebaut. In Fiji hat uns der Ausfall unserers B&G Echolot 3 Wochen blockiert. So denken wir, dass ein zweites Gerät keine schlechte Idee ist, zumal der Sensor innen auf die Hülle geklebt wird und es kein weiteres Loch mehr notwendig ist.
Neue Polstergruppe
Neue Polstergruppe
Nach so langem intensiven Gebrauch waren unsere Polster stark verbraucht. Wir haben sie durch neue ersetzt.
Nichts ist für die Ewigkeit gebaut ...
Nichts ist für die Ewigkeit gebaut ...
Nach zwei Jahren Nichtgebrauch haben wir den Wassermacher wieder in Betrieb genommen. Zu unserer grossen Überraschung funktionierte er einwandfrei. Bei der Kontrolle stellten wir ein kleines Wasserleck beim Ausfluss der Bilge fest, welches wir durch Anziehen der Schlauchklemmen reparieren wollten. Da sieht man dann, dass auch Schlauchklemmen in rostfreiem Stahl (316) in der besten Qualität (Made in France) nicht für die Ewigkeit fabriziert wurden und durch das Anziehen wegen dem Rost brachen.
Schutz der Hülle vor dem Ankergeschirr
Schutz der Hülle vor dem Ankergeschirr
Der Anker, Schäckel und die Kette gehen etwas rauh mit dem Schiff um. Seit Jahren schützen wir das Deck vor kleinen Schäden mit einem Pirelli-Gummi. Es war an der Zeit, diesen Gummi nach 8 Jahren zu erneuern.
Das Tüpfelchen auf dem i  :-))
Das Tüpfelchen auf dem i :-))
Die Amel-Beschriftung und das Signet haben auf unserer Reise sehr gelitten. Neu sieht es ja 1'000 Mal besser aus. Es macht das Schiff nicht schneller, aber schöner ...
Alle Scheiben im Cockpit ersetzt
Alle Scheiben im Cockpit ersetzt
Gelegenheiten muss man nutzen. Weil mit dem Lieferanten der Plexiglas-Scheiben alles bestens geklappt hat und der offerierte Preis sehr vorteilhaft für uns war, haben wir uns entschieden, auch die Fenster im Cockpit in derselben Tönung - zu ersetzen. Getönte Scheiben sind "der Hammer", wenn man sich immer in der Sonne aufhält. Die Scheiben sind relativ schwach gefärbt, so dass der Nachteil der etwas reduzierten Sicht in der Nacht nicht ins Gewicht fällt. Kosten für alle Scheiben (4 Cockpit- und 4 Decksluken) in bester Qualität und inkl. Zuschneiden: ~750€. Da gibt es nichts zu reklamieren.
Neuer Überzug Steuerrad
Neuer Überzug Steuerrad
Zum baldigen 24. Geburtstag unserer "NatHape" haben wir ihr einen neuen Lederüberzug für das Steuerrad gegönnt.
Elektroheizungen ersetzt
Elektroheizungen ersetzt
Da wir uns sehr lange in tropischen Gebieten aufgehalten haben, sind unsere originalen Elektroheitzungen wegen Nichtgebrauchs ausgefallen. Wir haben die drei Heizungen ersetzt
Top Light
Top Light
Ein Segler mit einer Super Maramu schenkte uns sein altes Top-Light. Dieses Plastikteil beinhaltet das Ankerlicht und die Anzeige der Fahrtrichtung durch Rot und Grün und ist - wie der Name sagt - zuoberst auf dem grossen Mast montiert. Es war defekt aber sehr einfach zu reparieren. Wir hatten unser altes Top-Light in Fiji, mit heute uralten LED bestückt und dafür das gesamte Innenleben ausbauen müssen. Durch die 24-jährige UV--Einstrahlung hat sich unser schönes Stück sowieso zu Schrott verwandelt. Da es ein spezielles Licht und ein neues schwierig zu Montieren ist, sind wir froh über dieses Geschenk. Zudem kostet diese Lampe, bestehend aus etwas Plastik, zwei Birnen, einigen Drähten und einem Stecker satte 380€ ...
Service der Ankerwinch
Service der Ankerwinch
Die Ankerwinsch ist ein dankbares Gerät, welche uns noch nie im Stich gelassen hat. Alke paar Jahre spendieren wir ihr neues Öl und fetten die Lager neu ein.

Forward Looking Sonar 2D

Der Vorgänger unseres "Forward Looking Sonars" haben wir mit einem baugleichen Gerät ersetzt. Das alte Gerät hat den Geist aufgegeben und darum gab es ein neues. Ein vorausschauendes Echolot hat viele Vorteile, man sieht den Verlauf des Grundes - je nach Tiefe - von 40 bis 200 Meter vor dem Schiff. Ein normales Echolot zeigt nur die Tiefe direkt unter dem Schiff an und man kann aufgrund dieser Angabe die kommende Tiefe lediglich abschätzen.

Forward Looking Sonar 2D
Forward Looking Sonar 2D

 

Nachdem bei unserem analogen Radar von Raymarine sich zweimal der Bildschirm verabschiedete, haben wir uns entschlossen, ein digitales 3G Radar zu kaufen. Die 3- und 4G Radare der verschiedenen Hersteller sind alle baugleich. Wir haben uns für Lowrance entschieden, weil die von uns nicht benötigte Blackbox nicht geliefert wird und das Radar darum etwas günstiger zu bekommen war. Nun, der grosse Vorteil dieser 3G Radare ist, dass man kein teures Gerät mehr zur Anzeige benötigt. Man lässt sich das Radarbild auf dem Computer, z.B. in OpenCPN anzeigen. Dazu gibt es ein kostenloses Plugin. Dieses Radar hat viele Vorteile, um einige zu nennen:

 

  • Es gibt keine Aufwärmzeiten, Einschalten und das Bild ist innert Sekunden auf dem Bildschirm.

  • Die Grösse der Anzeige ist von der Bildschirmgrösse abhängig.

  • Man kann das Radarbild über die Karten legen (Overlay Im Beispiel unten auf CM93 und auf GoogleEarth).

  • Das Gerät hat einen sehr geringen Strombedarf.

  • Kein weiteres Gerät zum Verbauen, keine neuen Beschreibungen für die Bedienung der Anzeigegeräte studieren.

  • Via Lanrouter kann das Radarbild auf mehrere Geräte übertragen werden.

  • Der Preis von 1'299 US ist unschlagbar.

 

 

Overlay auf CM93 Karten
Overlay auf CM93 Karten
Overlay auf Bilder von GoogleEarth
Overlay auf Bilder von GoogleEarth

Die sehr teure, eingebaute Druckwasserpumpe war ein anfälliges Teil auf unserem Schiff. Nach all den Ausfällen haben wir es mit es mit einer spott-billigen Flojet-Pumpe versucht und gedacht, wir kaufen gleich drei davon. Seit dem Einbau im Jahre 2005 (wir haben jetzt das Jahr 2013) läuft diese Pumpe völlig problemlos und die zwei auf Reserve gekauften fahren, irgendwo verstaut, mit uns um die Welt.  Fazit: Teuer muss nicht unbedingt besser sein :-)) ...

Nach dem gleichen Prinzip wechselten wir auch die schwere und sehr teuere Bilgenpumpe aus. Installiert haben wir eine Pumpe von Jabsco.

Druckwasserpumpe "Flow Jet"
Druckwasserpumpe "Flow Jet"
Jabsco Pumpe, bereits zwei Jahre ohne Beanstandung im Einsatz.
Jabsco Pumpe, bereits zwei Jahre ohne Beanstandung im Einsatz.

Wir haben den AMEL Traveller umgebaut, genau nach dem Vorbild der Amel 54, dem Nachfolgemodel der Amel Super Maramu. Mit dieser Winch verschiebt sich der Traveller sehr leicht und einfach.

Um den Traveller zu verschieben, verwenden wir eine Tender Winch von Andersen (analog AMEL 54).


Wir haben beide Passatbäume um 57.5 cm gekürzt.


Die Passage durch den indischen Ozean von Sumatra nach Rodriguez hat gezeigt, dass die Passatbäume zu lang sind. Eine gröbere Welle von 130 Grad bei ca 30 Kn. Wind versetzte den Kurs des Schiffes um ca. 45 Grad. Der Autopilot steuerte sofort gegen an und die Welle tauchte unter dem Rumpf hindurch. Dadurch gab es für einige Sekunden eine grosse Seitenlage, dass der Passatbaum bei voller Besegelung ca. einen halben Meter ins Wasser tauchte. Bei 9 Knoten Geschwindigkeit war dies ein sehr aufregender Augenblick ... der Baum könnte brechen oder das Rigg hätte Schaden nehmen können. Wie auch immer, es ist nichts passiert aber es war eine Warnung und veranlasste uns zu dieser Änderung.

Bei der AMEL Super Maramu 2000 sind die Passatbäume bereits gekürzt. Nur die älteren Modelle haben die verlängerten Passatbäume. Nach unserer Änderung entspricht die Länge der Stangen denen der SM 2000.

Die neue Halterung für die Passatbäume
Die neue Halterung für die Passatbäume
Die Halterung ist im Prinzip dieselbe wie bei der Super Maramu 2000. Bei Gelegenheit werden wir die kleinen 315-er Stangen, welche den vorderen Teil der Passatbäume fest halten, an die Reeling anschweissern lassen.
Die Passatbäume in Aktion
Die Passatbäume in Aktion
Die 57.5 cm verkürzten Bäume bewähren sich. Wir denken, dass es damit in extremen Schräglagen kein gefährliches Eintauchen mehr ins Wasser gibt.

Anbringen von je einem Schmiernippel an den Getrieben der Segelmotoren

Wir haben an jedem der drei Getrieben der Segelmotoren je einen Schmiernippel montiert, um sicherzustellen, dass sich genügend  Fett in den Getrieben befindet. Die Nippel haben ein 8 mm metrisches Gewinde und sind aus Inox. Das Gehäuse der Getreibe ist dicker, d.h. die Schmiernippel reichen nicht bis zu den Zahnrädern.

Motor für die Genua
Motor für die Genua
Je einen Schmiernippel für die beiden Motoren für das Grosssegel.
Je einen Schmiernippel für die beiden Motoren für das Grosssegel.

Die Super Maramu bis zum Jahre 2000 hatte ein kleines kurzes Sonnendach. Dieses war unserer Meinung nach völlig unbrauchbar und Amel spendierte für das Modell 2000 ein grösseres Dach, welches wir ebenfalls nachträglich montierten. Wir haben zudem vorne zwei Fenster eingebaut, welche wir öffnen können. Der Grund dieser Fenster ist nicht nur die gute Sicht auf die Segel, sondern vor allem die bessere Belüftung des Cockpits. Dadurch erhalten wir ein angenehmes Klima, auch wenn die Seitenwände montiert sind. Die von Amel gelieferte Verlängerung, welche beim Segeln nicht benutzt werden kann, hat uns nicht gefallen. Wir haben eine Stange zwischen dem Rigg und hinter dem Besang-Mast montiert und die Dachverlängerung bis dorthin gezogen. Damit brauchen wir für die Reisen nichts zu demontieren und können alles lassen wie es ist. Zudem ist die Verlängerung höher und man braucht sich weniger zu Bücken, um in das Cockpit zu gelangen.

Cockpit-Dach ...
Cockpit-Dach ...
Befestigung der Enden an dem Rigg
Befestigung der Enden an dem Rigg
Befestigung des Dachs am hinteren Mast ....
Befestigung des Dachs am hinteren Mast ....

Die originale SuperMaramu von Amel hat keine Fenster im Salon. Dieser Mangel wurde von der Werft beim Nachfolgeschiff, der Amel 54 geändert. Das Ambiente des Schiffes wurde dadurch komplett verändert.

Jean von der SY „Too Much“ baute als erste bei seine Super Maramu die Fenster im Salon ein und als wir sein Schiff sahen, waren wir begeistert. Er offeriert uns, diesen Einbau auch bei unserer „NatHape“ vorzunehmen. Diese Gelegenheit liessen wir nicht an uns vorbeiziehen und begannen mit dem Umbau unseres Schiffes in Au Chalong, Phuket. Die Feinarbeiten - d.h. diejenigen Arbeiten, für welche uns die Maschinen fehlten, liessen wir von einem professionellen französischen Schiffsschreiner in Port „Heaven“, ebenfalls in Phuket, ausführen. Bei diesen Arbeiten handelte es sich um die gut sichtbaren Holzarbeiten. Wie die Fotos zeigen, ist der Umbau zu 100% gelungen.

Wichtig ist, dass beim gesamten Umbau die Strukturen des Schiffes unverändert blieben. Alle Möbelteile, welche an die Hülle laminiert sind, wurden nicht verändert und dienen als "Halterung" für den Umbau. Ebenfalls wurde das Holz der entfernten Möbel wieder verwertet, denn es war uns unmöglich, dieselbe Art von Holz zu finden.

360-Panorama-Ansicht
360-Panorama-Ansicht
Für 360-Panorama-Ansicht des Einbaus der vier Fenster bitte auf das Bild klicken.


Heute, im Jahre 2018, können wir uns nicht mehr vorstellen, in einer Super Maramu ohne Fenster zu leben. Die Fenster verändern die gesamte Atmosphäre des Schiffes. Wir sind in den letzten vier Jahren weit gesegelt und haben etwa 20 bis 25 Tausend Seemeilen zurückgelegt. Es gibt absolut keine Beanstandung, die Fenster sind natürlich - auch beim schwersten Wetter eines indischen Ozeans - dicht, .  und ehrlich gesagt, wir haben auch nichts anderes erwartet :-))

Fenster im Sallon, Backbord
Fenster im Sallon, Backbord
Fenster in der Küche
Fenster in der Küche
Fenster im Salon, Steuerbord
Fenster im Salon, Steuerbord
Fenster Navigation
Fenster Navigation

Der idealste Zeitpunkt um Elektrizität zu produzieren ist dann, wenn man sie braucht. Die überschüssige Energie wird in die Batterien gespeichert. Die Solarpanels erfüllen dies zu 100%. Der u.M.n. am ineffizienteste Weg um Strom zu produzieren ist, die Batterien mittels Generator zu füllen, um nachher die darin gespeicherten Amperes zu konsumieren.

Wir haben die Solarzellen dort montiert, wo sie uns am wenigsten stören. 240 Watt über dem Sonnendach und 180 Watt achtern Backbord. Die Panels über dem Dach sind praktisch unsichtbar und die hintern stören uns nicht. Die Badeleiter und die Anlaufstelle mit dem Beiboot sind Steuerbord, daher wollen wir dort keine Panels. Wir wissen, dass die Solarpanels betreffend Sonneneinstrahlung nicht optimal installiert sind. Aber die Praxis hat bewiesen, dass die 420 Watt ausreichen, um unseren täglichen Bedarf vollständig zu decken.

Der Generator wird nur noch eingestellt, wenn wir den Wassermacher oder die Waschmaschine benutzen. Durch den installierten MPPT Kontroller laden wir selbst bei bedecktem Himmel 5-7 Ampere. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Panels mit 24 Volt betrieben sind, d.h. man braucht nicht 2 x 12 Volt Panels miteinander zu einem logischen Panel zu verbinden.

Solarpanels auf einem Schiff sind die einfachste und bequemste Art, Elektrizität herzustellen. Da die Leistung der Solaranlage genügt, haben wir den Alternator an der Welle wegen "Nichtgebrauch" ausgebaut.


Auspuffverlängerung für den Motor und den Generator

Kleine Änderung, grosse Auswirkung. Durch diese Modifikation ist mindestens 90% der Russ-Ablagerungen der Auspuff-Rückstände an der Schiffshülle beseitigt. Es ist schon frustrierend, wenn die Hülle frisch poliert ist und man nach einer 3-stündigen Fahrt unter Motor wieder mit Putzen beginnen darf. Dieses Thema hat sich mit dieser Modifikation total erledigt.

Verlängerung Auspuff für den Motor und für den Generator
Verlängerung Auspuff für den Motor und für den Generator

Unter den beiden vorderen Stauräumen ist der Raum, in welchem die Ankerkette gelagert wird. Nach all den Jahren unterwegs und mit 1'000-en von Ankermanövern, gab es noch nie ein Problem mit der Ankerkette, da der Stauraum sehr tief liegt und auch gross ist. Trotzdem störte uns, dass  dieser Bereich nur über eine kleine Lucke im Vorschiff zugänglich ist und dass es keine Möglichkeit gibt, diesen Raum zu ventilieren.

Das "Dach" der "Räumlichkeiten" der Ankerkette ist gleichzeitig der Boden der darüber liegenden beiden Stauräume. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit vermoderte dieses Dach, resp. der Boden von unten her und wir entschieden uns, alle Probleme ganz einfach und gleichzeitig zu lösen. Wir sägten kurzerhand ein grosses Loch im linken Stauraum und ein kleineres im rechten. Dadurch entfernten wir die vermoderten Stellen du haben dadurch leichten Zugriff zum Bereich der Ankerkette. Ein aufgesetzter doppelter Boden lässt genügend Luft in allen Räumen zirkulieren, sobald die beiden Locker offen sind. Zudem haben wir nun einfachen Zugriff zum Ankerkettenkasten, da der doppelte Holzboden nur aufgelegt ist.

Strukturell wurde am Schiff nichts geändert, da wir alle laminierten Holzteile unangetastet liessen und durch 4 Layer GFK verstärkten.
Linker Locker
Linker Locker
Linker Locker
Linker Locker
Rechter Locker
Rechter Locker
Rechter Locker
Rechter Locker

In der Super Maramu (im Modell 2000 besser gelöst, aber auch nicht optimal) sind die Schalter für das Ankerlicht, die Deckbeleuchtung, die Positionsleuchten unten und oben und das Dampferlicht im Vorschiff untergebracht. Das ist sicher nicht der "originellste" Ort für diese Schalter. Benötigt man z.B. nachts die Deckbeleuchtung, dann sollte es schnell gehen, ohne dass man sich ins Vorschiff und zurück bewegen muss. Aus diesem Grunde haben mehr als 150m Kabel verlegt und all diese Schalter im Eingang montiert. Zusätzliche Schalter für die Cockpit-Beleuchtung, die Beleuchtung für die Treppe hinten und das Licht für den Anker sind ebenfalls dort angebracht, Ebenfalls können wir die beiden Fenster im Salon von hier per Schalter anzünden, was sehr praktisch ist, wenn wir nachts das Schiff betreten.

Neue Lichtschalter ...
Neue Lichtschalter ...

Zwei LED beleuchten unsere Treppe. Hier können Sie sehen, welcher Typ "Stufenleuchte" der Firma Hella eingebaut wurde. Wir verwendeten das Modell mit verchromter Kappe, Nr. 2JA 998 560-001. Zum Ein- und Ausschalten benutzten wir einen der neuen Schalter im Niedergang. Mit einem separaten Schalter kann die Wasserbeleuchtung eingeschaltet werden. Es kam ebenfalls eine LED-Leuchte von Hellas zum Einsatz.

Treppenbeleuchtung
Treppenbeleuchtung
Wasserbeleuchtung, angebracht unter dem Fender.
Wasserbeleuchtung, angebracht unter dem Fender.

Welcher Besitzer einer Super Maruamu kennt nicht den kaputten Fender hinten? Der Original-Fender ist ein "unglückliches" Teil am Schiff. Erstens gibt es kurze Zeit nach dem Einbau Risse in der Aussenhülle  oder im Gummi. Zweitens zerstört die Sonne die Farbe. Drittens ist die Funktion als Puffer - für uns wenigstens - völlig unnötig, da wir nie retour gegen eine Mauer oder sonst etwas hartes fahren.

Der Fender ist ja nicht gerade billig und so wie wir gehört haben, wird er nicht mehr hergestellt. Seit einiger Zeit suchen wir nach einer kostengünstigen Lösung und diese haben wir in Bonbonon, in den Philippinen, gefunden. Wir haben Roland zugeschaut, wie er arbeitet und ihm einen Auftrag gegeben (siehe Ankerkasten). Wir waren dermassen  zufrieden, dass wir ihn fragten, ob er uns eine Kopie des Fenders aus GFK herstellen kann. Wir gaben ihm viel Zeit und er lieferte eine 100%-ige Kopie des Original-Fenders von Amel, aber nicht aus Gummi, sondern aus GFK.

Der Fender muss garantiert nie mehr an unserem Schiff ersetzt werden. Zudem haben wir eine kleine Röhre eingebaut, in welchem wir das Kabel für die Beleuchtung ziehen können. Eine Lampe kostet ja nichts im Verhältnis zu deren Wirkung. Wenn im hinteren Teil zusätzlich zu den zwei Treppenstufen noch das Wasser beleuchtet wird, ist das sicher eine tolle Sache für das Auge. Die Lampe kaufen wir bei Hellas in der Schweiz. Die Kabel im Schiff haben wir bereits mit der Änderung der Schalter im Niedergang verlegt.

Wir finden es grossartig, dass die Philippinen in Tambobo tolle Arbeit liefern und wir Ihnen kleine Aufträge geben können. So ist uns und ihnen geholfen.

Wenn jemand eine Kopie des Amel-Fenders aus GFK bei Roland bestellen will, kann man folgende e-Mail Adresse zur Kontakaufnahme benutzen: rolanddel.palallos(at)gmail.com.

Mulde erstellen
Mulde erstellen
Präsentation neuer Fender
Präsentation neuer Fender
Roland stellt mit dem alten Fender eine Mulde her und kreiert mit dieser den neuen Fender.
Neuer Fender
Neuer Fender
Das kleine Loch in der Mitte ist die Röhre, in welcher wir ein elektrisches Kabel für de Beleuchtung einziehen wollen.
Montage-Vorbereitung
Montage-Vorbereitung
Roland bereitet die Montage des "Fenders" vor.
Gummipuffer anbringen
Gummipuffer anbringen
Zur Montage gehören die an der Unterseite angebrachten Hartgummis. Diese verhindern, dass beim Treten auf den Fender dieser nach unten gedrückt wird.
Montierter, neuer Fender
Montierter, neuer Fender
Der Fender ist fertig montiert und sieht absolut toll aus.

Die Halterung auf dem Bild hält den schweren Elektromotor, die etwa 20m lange Aluminium-Stange und das schwere Genua-Segel in der gewünschten Position. Die Originalhalterung verbog sich nach unten, da sie für das zu tragende Gewicht zu klein dimensioniert war. Als Lösung haben wir links und rechts eine 2 cm breite und 3 mm dicke Leiste aus 316-Inox anschweissen lassen und erhalten dadurch ein "T-Profil", welches sich nie mehr Durchbiegen kann.

Durch das T-Profil kann die Halterung nie mehr durchbiegen.
Durch das T-Profil kann die Halterung nie mehr durchbiegen.

Wir haben alle unsere defekten und zeitlich abgelaufenen Feuerlöscher ersetzt und das Konzept geändert. Im Motorraum montierten wir einen automatischen, "Second-Hand" gekauften Halon-Feuerlöscher mit 3 Kg Inhalt. Ausserhalb des Motorraums kamen zwei 6 Kg Co2 Feuerlöscher zum Einsatz, der eine davon ist ebenfalls für den Motorraum und der andere wird verwendet, wenn es sonst irgendwo brennen würde. Halon und Co2 löschen das Feuer durch den kompletten Entzug des Sauerstoffes aus der Luft. Halon ist idealer, weil es etwa 3 mal weniger Volumen braucht als bei Co2, aber leider kann man aus Umweltschutz­gründen diese Feuerlöscher heute nicht mehr neu kaufen. Wie auch immer, im Motorraum gibt es für uns keine andere Lösung und wir glauben, dass 3 Kg. Halongas weniger schädlich ist, als wenn ein 16 Meter GFK-Schiff sich samt Inhalt in Rauch auflöst ...

Holon-Feuerlöscher
Holon-Feuerlöscher

Wir haben die Kapazität der Gasflaschen auf 2 mal 10 kg erhöht. Aus Gründen der Sicherheit würde ebenfalls ein Magnetverschluss direkt an der Gasflasche montiert. Dieser Verschluss war leider bei unserem Schiff nicht als Standard montiert.

Gas 2 mal 10 Lt.
Gas 2 mal 10 Lt.

Nach mehreren Ausfällen und teilweise teuren Reparaturversuchen haben wir alle B&G Geräte komplett entsorgt und alle mit solchen von Raymarine (C60 Serie + ST-7000 für die beiden Autopiloten) ersetzt. Seit 2008 läuft das ganze System ohne jegliche Panne und vor allem sind alle Schnittstellen aktiviert. So können wir - unüblich bei der B&G Elektronik - per Autopilot nach Wind oder zu Wegpunkten segeln. Die installierte Kombination von Amel, Fururno-GPS und Radar, Raymarine Autopilot und B&G für Wind, Geschwindigkeit und Echolot möchten wir nicht mehr auf unserem Schiff haben: zu kompliziert, zu teuer und es passt nicht zusammen. Die Installation der neuen Geräte kostete uns weniger, als die kläglich gescheiterten Versuche, das B&G System zum Laufen zu bringen.

Den elektronischen Kettenzähler haben wir ebenfalls entsorgt. Er war zu teuer und das Gerät ist bereits zweimal ausgefallen. Es ist viel praktischer und einfacher, die Kettenglieder mit Plastikklips oder mit Farbe bei den wichtigen Kettenlängen (30, 40, 50 und 80 m) zu markieren. Um eine oder zwei Längen der Kette vom Cockpit aus sichtbar zu machen, kann man bei Bedarf einen Kabelbinder an den gewünschten Stellen der Kette montieren.

B & G erstzt durch Raymarine ...
B & G erstzt durch Raymarine ...

Ein Autopilot ist gleichzusetzen mit eine, 3. Crewmitglied. Fällt dieser bei einer längeren Überquerung aus, gibt es grössere Probleme. Es ist einfach unmöglich, 24 Stunden am Tag ein Schiff präzise zu steuern. So haben wir uns entschlossen, eine komplette redundante Anlage zu installieren, welche mittels Lineardrive direkt das Ruder bedient.

Zweiter Autopilot ...
Zweiter Autopilot ...

Unser Windgenerator ist auf dem Besang-Mast montiert, er ist dort oben am idealen Platz, relativ leise und er produziert billige Energie ohne grosse Wartung des Gerätes. Wir haben für einen kleinen Betrag (~5 €) im Dezember 2017 die Lager der Turbine selbst gewechselt. Wirklich unentbehrlich ist dieser kleine Helfer beim Segeln in der Nacht. Hat man über 15 Knoten angezeigten Wind, dann reicht die Leistung knapp aus, um die benötigten Geräte mit Elektrizität zu beliefern.

Windgenerator Air-X auf dem Besang-Mast montiert.
Windgenerator Air-X auf dem Besang-Mast montiert.

Wasi-Power-Ball


Der Wasi-Power-Ball hat ein grosses Problem, weil der Bolzen mit zu kurzem Gewinde von einer viel zu kleinen Sicherungsschraube vor dem ungewollten Öffnen gehindert wird. Die Sicherungsschraube arbeitet sich relativ schnell ab und nach einiger Zeit löst sich der Bolzen. Trennt sich die Kette vom Anker, ist dies sicher der "Super-Gau" für jeden Segler.

"Loyds Germany" prüfte diesen sehr teuren Schäkel und man denkt sich dann logischer Weise, etwas "Sicheres" und qualitativ Einwandfreies gekauft zu haben. Genau das Gegenteil ist der Fall. So wie er gekauft wird, ist der Wasi-Power-Ball eine Fehlkonstruktion. Es darf schlichtweg nicht sein, dass sich das Verbindungsstück zwischen Anker und Kette löst.

Ansonsten finden wir diesen "Ankerschäkel" eigentlich gut, also modifizierten wir diesen so, dass er uns passt und wir uns sicher fühlen. Wir haben anstelle des Bolzen eine 19-er Schraube verwendet, wobei wir im Wasi-Power-Ball selbst ein Gewinde einfräsen liessen. So werden die beiden Schrauben in den Wasi-Power-Ball gedreht und dann wird zur Sicherung dieser eine "sich nicht öffnende" Mutter mit Nylon-Einlage aufgeschraubt.

Wir haben seit dieser Änderung bis jetzt 100-e von Ankermanöver gefahren und waren vor Anker in sehr starken Winden um die 40 Kn mit entsprechender Belastung für den Anker. Die Schrauben halten der starken Belastung stand und sie mussten bis heute noch nie nachgezogen werden. Versenkte Schrauben wären zwar eleganter, aber hier gilt natürlich "Sicherheit vor Schönheit".

Die Kontrolle des Bolzens ist bei dieser Lösung sehr einfach, denn man sieht es an der Mutter, ob sich der Bolzen gelöst hat oder nicht.

Auszug aus einem Bericht von Nautic-Test:
Bereits in der ersten Saison nach der Durchquerung der Ägäis auf Astipalaya schob ich den ebenfalls von WASI gelieferten Bügelanker aus der Halterung, als dieser ohne dass mir auch nur eine Möglichkeit zum Eingreifen blieb sich von der Kette löste und in den Tiefen des Meeres versank. Der Verbindungsbolzen zur Kette hatte sich ganz einfach gelöst.

Nun erst einmal hört sich das wenig spektakulär an. Mir ist jedoch der kalte Schweiß ausgebrochen und ich war so fassungslos, das mir die Hände zitterten. Die Nacht zuvor hatte ich bei Böen mit bis zu 35 Knoten an einem relativ ungeschütztem Platz verbringen müssen. Ich war alleine unterwegs und hatte einfach keine Möglichkeit mehr einen besseren Ankerplatz zu erreichen, ohne nochmals eine komplette Nacht durchzuwachen.

Die Nacht habe ich im Cockpit verbracht ständig in der Angst, aufgrund der Enge der Bucht auf die nur wenige Meter entfernten Felsen aufzulaufen. Hätte sich der Bolzen in der Nacht zuvor gelöst hätte das zu 100% den Verlust des Schiffes bedeutet, siehe hier.

Wasi-Power-Ball Ankerschäckel
Wasi-Power-Ball Ankerschäckel

Eine Gangway (hydraulisch und mit remote Controll) ermöglicht in einem Hafen das bequeme Ein- und Aussteigen. Zudem ist sie so lang, dass das Schiff immer genügend Abstand zum Quai hat, damit das Schiff bei starken Winden von vorne nicht an den Steg gedrückt wird. Alles in allem finden wir eine hydraulische Gangway eine tolle Sache. Viele Segelschiffe haben ungenügend lange Gangways und andere benutzen einfach irgend ein Brett. Das mag ja lusitg sein, wenn man jung ist, aber ab einem bestimmten Alter kann man den Nutzen dieses "Zugangs" in sein  Schiff nicht hoch genug schätzen.

Amel hat die Gangway von Besenzoni als Option angeboten und diese genau oberhalb der Decksstufen auf einem Sockel montiert. Uns hat das nicht gefallen, da man damit die Stufen nicht mehr benutzen kann, wenn man z.B. vom Beiboot aussteigt und auf das Schiff gelangen will. Bei der "NatHape" ist die Gangway eben zum Deck in der Schiffsmitte platziert (siehe Bild), damit die Stufen frei bleiben und es keinen hässlichen Aufbau hat..

Hydraulische Gangway
Hydraulische Gangway

Wasser und Elektrizität im "Überfluss" bestimmen den Komfort und vor allem die Unabhängigkeit des Schiffes von den Yacht-Marinas. Wir sind nur in einer Marina anzutreffen, wenn wir irgend eine Arbeit zu erledigen haben, welche vor Anker nicht durchführbar ist - man kann z.B. sehr wohl 4 Fenster vor Anker in das Schiff einbauen -, oder wir stellen das Schiff aus Gründen der Sicherheit in eine Marina, wenn wir in die Schweiz fliegen oder sonst wo eine Landreise unternehmen.

150 Lt. Wasser per Std. scheint viel zu sein. Um den Wassermacher zu benutzen brauchen wir den Generator. Wenn dieser läuft, wird ebenfalls die Waschmaschine (50 Lt. Verbrauch pro Waschgang) benutzt, d.h. um den Tank von 1'000 Lt. zu füllen, brauchen wir mindestens 6 - 7 Stunden und wenn man das so berechnet, hätten wir auch nichts gegen einen 300 Lt. Wassermacher (geht aber nicht, weil kein Platz vorhanden ist). Der Rede kurzer Sinn, je mehr Wasser desto besser. Es ist auch toll, wenn das Schiff nach einer längeren Fahrt dann am Ankerplatz vom Salz befreit wird. Man trägt dann nicht das ganze Salz an den Füssen ins Bett und es schläft sich so sicher besser.

Wassermacher 150 LT/Std.
Wassermacher 150 LT/Std.

Wir haben die Wasserline höher gezogen, weil diese u.M.n. bei allen Super Maramus hinten viel zu tief ist. Weil sich darum auf der Hülle Muscheln und Algen ansetzen, muss das Schiff viele Male geputzt werden. Durch diese Änderung haben wir Ruhe und vor allem viel weniger Arbeit. Und nicht vergessen, es sieht auch super schön aus. Das Antifouling ist nun mindestens 10 cm über der Wasserline.

Wir haben nie verstanden, warum dies nicht standardmässig bei Amel so gehandhabt wurde. Es gibt keinen Grund, eine Wasserlinie hinten unter das Wasser zu ziehen :-))

Eine Wasserlinie, welche auch der Wasserlinie entspricht ...
Eine Wasserlinie, welche auch der Wasserlinie entspricht ...

Unser Schiff wurde ohne Diesel-Vorfilter geliefert. Wir liessen ihn nachträglich von der Werft einbauen. Beim Tanken filtern wir konsequent den Diesel mit einem Bacha-Filter. Bis heute hatten wir nie Problem mit dem Treibstoff. Ich muss aber dazu erwähnen, dass wir nie aus zweifelhafter Quelle Diesel kaufen würden. Im Zweifelsfalle bevorzugen wir eine Autotankstelle und nehmen die Arbeit in kauf (eine Tankkapazität von 650 Lt. mit 20 Lt. Kanistern zu füllen ist harte Arbeit).

Racor-Vorfilter
Racor-Vorfilter

Wir haben den original montierten CQR-Anker durch einen Spade-Anker ersetzt. Der CQR grub sich sehr schlecht in den Sand ein.

Karsten Funke meint:
Es gibt unter den vielen unterschiedlichen Ankerformen auch einige wenige gute. Aber der SPADE Anker übertrifft diese mit seiner exorbitanten Haltekraft noch erheblich. Die Spaten-Schaufel-Form mit der meisselförmigen Spitze ist einfach ein Meisterstück der Ankergeometrie, wie auch die Vielzahl amerikanischer Tests beweist Originaltext hier)

Schäkel: Wasi-Ball. Wir sind damit nicht zufrieden, weil sich die Schraube, welche den Anker hält, löst. Der Sicherheitsstift ist viel zu klein dimensioniert und wird mit der Zeit "verbraucht". Wir prüfen die Schraube bei jedem Ankermanöver und suchen eine andere Lösung (Testbericht hier).

Spade-Anker .....
Spade-Anker .....