Einbau von vier Fenstern im Salon

Die Super Maramu von Amel wurde in den 80-er Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts entworfen. Sie ist heute noch eines der schönsten Schiffe und wir dachten, da gäbe es wirklich nicht viel zu verbessern. Weit gefehlt ... als wir die SY "Too Much" von Jean das erste mal in Fiji sahen hatte sie drei Fenster eingebaut. Dasjenige beim Kartentisch fehlte. Wir meinten dann im Spass, dass sein Schiff, mit zwei Fenster links und einem rechts, nicht mehr ganz "symmetrisch" sei. Er segelte nach Neuseeland und baute den Kartentisch um und das vierte Fenster ein. Nach seiner Rückkehr von Neuseeland offerierte er uns, dieselben Änderungen an der "NatHape" vorzunehmen. Diese Gelegenheit liessen wir nicht an uns vorbeiziehen und fingen mit dem Umbau unser Schiff vor Anker in der Bucht von Au Chalong in Phuket an. Die vielen Feinarbeiten - d.h. diejenigen Arbeiten, für welche uns die Maschinen und auch das Fachwissen fehlten - liessen wir von einem Speziallisten ausführen. Bei diesen Arbeiten handelte es sich vor allem um den "letzten Schliff", das heisst die gut sichtbaren Holzarbeiten.

Dadurch, dass es auf der Super Maramu nur "Oberlichter" gab (ähnlich wie Kellerfenster) fühlte sich das Schiff ein wenig "submarine" an, d.h. man hat das Gefühl in einem Unterseeboot zu sitzen ... das ist natürlich übertrieben. Aber trotzdem, mit den vier Fenstern hat man ein "neues Schiff" mit komplett veränderter Ambiance.

Wichtig ist, dass beim gesamten Umbau die Strukturen des Schiffes unverändert blieben. Alle Möbelteile, welche an die Hülle laminiert waren, wurden nicht verändert und dienten später als "Halterung" für die Umbauten. Ebenfalls wurde alles Holz der entfernten Möbel wieder verwertet, denn es war uns unmöglich, die selbe Art von Holz zu finden und zu kaufen.

360-Panorama-Ansicht
360-Panorama-Ansicht
Für 360-Panorama-Ansicht des Einbaus der vier Fenster bitte auf das Bild klicken.


Unten zeigen wir mit einigen Bildern, wie der Einbau der verschiedenen Fenster vorgenommen wurde. Es ist nicht so kompliziert, wie es auf den Bildern zu sein scheint. Da alle Navigationsgeräte mit den dazugehörenden Wechselrichter demontiert werden mussten, entschlossen wir uns, die gesamte Verkabelung neu zu organisieren. Es ist nicht gerade jedermanns Angelegenheit, wenn alle Geräte der Navigation und der dazugehörenden Geräte lediglich durch eine einzige Sicherung geschützt werden. Wir bauten für jedes Gerät einen Schalter ein, welcher auch gleichzeitig eine Sicherung ist. Zudem ergänzten wir die elektrische Anlage mit einer Hauptsicherung, mit welchem alle Geräte durch nur einen Knopf ausgeschaltet werden können. Zudem hatte der Radio eine permanente Verbindung zu den Batterien, dies war damit zu erklären, dass die gespeicherten Sender nicht verloren gingen. Wir wollen keine Geräte, bei welchen die Verbindung zu den Batterien nicht unterbrochen werden können, also beseitigen wir diese permanente Verbindung ebenfalls mittels Sicherungsschalter. Zudem erhielten wir durch de Umbau mehr  verfügbaren Raum und können alle Wechselrichter an einem zentralen Ort einbauen. Dadurch entfällt das grosse Chaos mit den Kabeln, welche irgendwo durchgezogen wurden. Die Sicherungen (Schalter) sind rechts oben und die Wechselrichter rechts unten vom Kartentisch eingebaut. Man sieht es auf dem Foto oben deutlich.

Kartentisch 1
Kartentisch 1
Kartentisch 2
Kartentisch 2
Kartentisch 3
Kartentisch 3
Kartentisch 4
Kartentisch 4
Kartentisch 5
Kartentisch 5
Kartentisch 6
Kartentisch 6
Kartentisch 7
Kartentisch 7
Kartentisch 8
Kartentisch 8
Kartentisch 9
Kartentisch 9
Kartentisch 10
Kartentisch 10
Kartentisch 11, das Ergebnis
Kartentisch 11, das Ergebnis
Salon Steuerbord 1
Salon Steuerbord 1
Salon Steuerbord 2
Salon Steuerbord 2
Salon Steuerbord 3 - das Ergebnis
Salon Steuerbord 3 - das Ergebnis
Salon - Backbord 1
Salon - Backbord 1
Salon - Backbord 2
Salon - Backbord 2
Salon - Backbord 3
Salon - Backbord 3
Salon - Backbord 4
Salon - Backbord 4
Salon - Backbord 5
Salon - Backbord 5
Salon - Backbord 5, das Ergebnis
Salon - Backbord 5, das Ergebnis
Küche 1
Küche 1
Küche 2
Küche 2
Küche 3
Küche 3
Küche 4
Küche 4
Küche 5, das Ergebnis
Küche 5, das Ergebnis



Heute, im Jahre 2018, können wir uns nicht mehr vorstellen, in einer Super Maramu ohne diese Fenster zu leben. Die Fenster verändern die gesamte Atmosphäre des Schiffes. Wir sind in den letzten vier Jahren weit gesegelt und haben etwa 20 bis 25 Tausend Seemeilen zurückgelegt. Es gibt absolut keine Beanstandung, die Fenster sind natürlich - auch beim schwersten Wetter eines indischen Ozeans - dicht, .  und ehrlich gesagt, wir haben auch nichts anderes erwartet :-))

Fenster im Sallon, Backbord
Fenster im Sallon, Backbord
Fenster in der Küche
Fenster in der Küche
Fenster im Salon, Steuerbord
Fenster im Salon, Steuerbord
Fenster Navigation
Fenster Navigation